Fangen spielen mit der Schwerkraft
Zum Auftakt des Doku-Zweiteilers "Schladminger Bergwelten" wird am Dienstag "Von Gipfeln und Gämsen" erzählt. Zu sehen sind Landschaften und Lebensräume in phänomenalen Bildern.

Foto © GEPA
Gämsen, die mit der Schwerkraft Fangen spielen. Birk- und Auerhähne bei der Prachtentfaltung. Und ab und zu ein Wolf, der tut, als wär' er gar nicht da: Zum Auftakt des "Universum"-Zweiteilers "Schladminger Bergwelten" zeigt Regisseur Franz Hafner am Dienstag die Vielfalt der Tierwelt zwischen Dachstein und Niederen Tauern.
Wer die Gegend nur vom Skifahren kennt, darf sich auf etliche Aha-Erlebnisse gefasst machen: Gletscherlandschaften, ein einzigartiges, riesiges Karstplateau mit Österreichs größten Höhlensystemen, versteckte Bergseen und Wasserfälle, Hochmoore voll rarer Tiere und Pflanzen, unberührte Urwälder, alpine Tundra und die jahrtausendealte Kulturlandschaft der Almen und Lärchwiesen hat Hafner in spektakuläre Bilder eingefangen.
Über die natürliche Vielfalt der Region hat sich der Regisseur bei den Dreharbeiten selbst gewundert: "Wir filmten Sperlingskäuze im dichten Urwald und gleich daneben Murmeltiere auf den offenen Bergwiesen. Unterschiedlichste Lebensräume, auf engstem Raum nebeneinander, sie zeichnen die Berge rund um Schladming aus", erzählt Hafner.
Natur trifft Kultur
Da die WM-Region seit jeher vom Menschen geprägt ist, befasst sich der zweite Teil der "Universum"-Doku (zu sehen am 29. Jänner) mit Schladmings kulturellen, industriellen und touristischen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Regisseur Gernot Lercher ist dafür auf Berggipfel und in einen Jahrhunderte vergessenen Silberstollen gestiegen und zeigt so die Entwicklung "Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden".















