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    Zuletzt aktualisiert: 06.01.2013 um 10:53 UhrKommentare

    Planai: Regen im Tal, Neuschnee am Gipfel

    Starker Regen im unteren Teil der Piste und große Schneemengen im oberen Teil fordern in Schladming die Pistenpräparierer, denn sie müssen die Schneedecke für die alpine Ski-WM möglichst ideal vorbereiten.

    Schneesituation auf der Planai birgt Herausforderungen

    Foto © APSchneesituation auf der Planai birgt Herausforderungen

    Die eher milden Temperaturen und viel Regen fordern in Schladming die Pistenpräparierer, denn sie müssen die Schneedecke für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften (4.-17. Februar) instand halten. Bis zu 30 Prozent der Schneeschicht seien in den beiden vergangenen Tagen durch den Regen im unteren Drittel der Planai weggeschmolzen, erklärte Pisten-Chef Bernhard Schupfer am Sonntag auf Anfrage der APA - Austria Presse Agentur. Gleichzeitig sei im höher gelegenen Bereich der Piste sogar fast "zu viel" Schnee gefallen, der nun umverteilt werden müsse, ergänzte Steiermark Tourismus-Chef Georg Bliem.

    Vor zwei Tagen noch sei die Schneedecke im Tal 60 bis 70 Zentimeter hoch gewesen, nun sei sie auf 50 Zentimeter zurückgegangen - die Abfahrt ist für den Publikumsskilauf aber trotzdem offen. Doch die österreichischen Ski-Damen wollten sowohl Samstag als auch Sonntag für die Speed-Bewerbe auf der Planai trainieren. Sie mussten die Einheiten wegen des Regens absagen. "Morgen versuchen sie es noch einmal", erklärte Schupfer. Lediglich am Freitag hätten die Läuferinnen von der Mittelstation bis kurz vor dem Ziel trainieren können.

    Oben Schnee, unten Regen

    Das Wetter des verregneten Wochenendes sei denkbar schlecht und dürfe bei der WM und vor allem an Tagen mit Speed-Rennen nicht passieren: "Oben starker Schneefall und unten Regen, da gibt es keine Abfahrt." Doch bis zur WM sind es noch vier Wochen und da es schon ab Dienstag wieder kälter werden soll, will er die Schneekanonen wieder voll in Betrieb nehmen.

    "Wir werden den Schnee für die im Tal großteils weggeschmolzenen Depots wieder nachproduzieren", bleibt Schupfer zuversichtlich. Ansonsten könne man noch immer die weiße Pracht vom Berg ins Tal fahren. Bleibe es bei den Prognosen, wonach es Mitte Jänner wieder kalt werden und schneien soll, habe er keine Sorge um die WM-Pisten.


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