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Zuletzt aktualisiert: 14.09.2012 um 19:02 UhrKommentare

Der Bluff mit den neuen Ski

Österreichs Ski-Ass Marcel Hirscher freut sich über mieses Wetter und das neue Material. Der Weltcup-Gesamtsieger der abgelaufenen Saison hat zuletzt in Neuseeland trainiert.

Marcel Hirscher

Foto © APAMarcel Hirscher

Exakt 142 Tage noch, dann öffnet die Ski-WM in Schladming ihre Pforten. "Das ist noch sehr weit weg", sagt Marcel Hirscher und freut sich vorerst einmal auf den Weltcup-Start in Sölden am 28. Oktober. "Und als einer der wenigen Österreicher freue ich mich auch über das eher miese Wetter, denn das verschafft uns hoffentlich die Möglichkeit, vor dem Start noch auf heimischem Schnee zu trainieren."

Trainiert hat der Weltcup-Gesamtsieger der abgelaufenen Saison zuletzt in Neuseeland. Und kam mit zahlreichen Eindrücken zurück. Wesentlichste Erkenntnis: "Das neue Material ist nicht so unfahrbar, wie ursprünglich von vielen befürchtet. Träger zwar und schwerfälliger und man braucht auch mehr Kraft, aber das war's dann auch schon. Und das mit der Kraft sollte kein Problem sein, denn ich bin gut in Schuss. Für die Zuschauer wird übrigens kaum ein bis gar kein Unterschied zu erkennen sein."

Die Bedingungen im fernen Neuseeland wären jedenfalls optimal gewesen. "Ich habe Slalom, Riesentorlauf und Super-G trainiert und speziell der Super-G hat großen Spaß gemacht."

Und was nun das neue Material betrifft: Entscheidend sei, sagt Hirscher, wie weit die einzelnen Firmen bisher in der Entwicklung wären. "Da wird derzeit sicher noch viel geblufft und allerlei geheim gehalten", vermutet Verbandspräsident Peter Schröcksnadel. Hirscher wiederum hat nach eigener Einschätzung schon jetzt "mit optimalem Gerät" gearbeitet.

Ebenfalls voller Tatendrang und Vorfreude auf die neue Saison ist der Kärntner Max Franz, Spezialist für die schnellen Bewerbe. Der wurde in Wien als neuer Werbeträger von "Raiffeisen" und damit als Kollege von Hirscher, von dem es ab Oktober eine eigene Kreditkarte gibt, präsentiert. "Ich hoffe", sagt Franz, "dass ich von Verletzungen verschont bleibe und noch näher an die Weltspitze heranrücken kann. Und der absolute Höhepunkt wäre natürlich die WM im eigenen Land in Schladming."

ACHIM SCHNEYDER

Die Ski-WM in Schladming

Montage APA / GEPA

Von Ted Ligetys Gold-Hattrick über Party-Mottos a la "Huschi Wuschi mit der Uschi" bis zu Marcels Hirschers Slalom-Titel - der ultimative Rückblick.

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