Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
26. Mai 2013 02:43 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Die Geldflüsse unter dem Dachstein 10.000 Hauben und ein breites Speck-Trumm Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ski-WM in Schladming Nächster Artikel Die Geldflüsse unter dem Dachstein 10.000 Hauben und ein breites Speck-Trumm
Zuletzt aktualisiert: 23.07.2012 um 15:23 UhrKommentare

Gösser will mit Ski-WM seinen Marktanteil pushen

Marketing-Chef Stieber: WM-Werbung soll Umsatzplus von 1 bis 2 Prozent bringen. ÖSV-Chef Schröcksnadel: WM soll Image und Preise von Schladming in die Höhe treiben.

Geschaeftsführer der Brau Union Andreas Stieber und ÖSV-Präsident Peter Schroecksnadel

Foto © GEPA picturesGeschaeftsführer der Brau Union Andreas Stieber und ÖSV-Präsident Peter Schroecksnadel

Die Brau Union, Tochter des holländischen Heineken-Konzerns, ist mit ihrer Hauptmarke "Gösser" neben der UNIQA-Versicherung einer der beiden österreichischen Großsponsoren der alpinen Ski-WM in Schladming (5. bis 17. Februar 2013) und will damit die Marktführerschaft der Marke festigen oder sogar ausbauen. Marketing-Chef Andreas Stieber erhofft sich davon mehr als nur unmittelbare Umsatzzuwächse während der Weltmeisterschaft. "Wir wollen die Marke 'Gösser' als das Bier der Österreicher in den Köpfen und Herzen der Österreicher verankern", sagte Stieber am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Derzeit habe Gösser in Österreich 14,7 Prozent Marktanteil, "die Nummer zwei kommt ebenfalls aus unserem Hause, das ist die Marke 'Puntigamer' mit ungefähr 13,5 Prozent", sagte Stieber. Der Gösser-Umsatz sei heuer um 11,3 Prozent gestiegen, während der gesamte Biermarkt nur um 1,4 Prozent zugelegt habe.

"Natürlich spielen auch kurz- und mittelfristige Umsatzüberlegungen eine Rolle, es werden mit Sicherheit - wenn das Wetter mitspielt und die Veranstaltung gut läuft - über 200.000 Besucher vor Ort sein", hofft Stieber, vielleicht auch zwischen 300.000 und 400.000. "Wenn wir jetzt bescheiden davon ausgehen, dass jeder im Durchschnitt vielleicht ein Bier trinkt, dann ist das in etwa die Größenordnung, die wir erwarten." Zusätzlich könnte eine solche Großveranstaltung zusätzlich 1 bis 2 Prozent zum Umsatz dazubringen.

Werbefilm mit "Ski-Helden"

Bei den Werbemaßnahmen werde man nichts auslassen, so Stieber, im Mittelpunkt werde aber das Fernsehen stehen, für das ein Werbefilm mit den "Ski-Helden" Hans Knauss, Michael Walchhofer und Harti Weirather produziert wurde und ab Ende November zu sehen sein soll. Für die Gastronomie soll ebenfalls ab November ein eigens gebrautes WM-Bier verfügbar sein.

Im Großraum Schladming stehen für die WM 1.800 Betriebe mit rund 23.000 Betten bereit, mit geplanten Ausbaumaßnahmen werde man möglicherweise auf 28.000 kommen, sagte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Dazu werden auch noch viele Tagesgäste erwartet. Die wirtschaftlichen Effekte werden enorm sein, hofft Schröcksnadel. So seien etwa in Kitzbühel an einem Rennwochenende 454 Mio. Euro an lokaler Wertschöpfung erzielt worden und ein Steueraufkommen von 30 Mio. Euro für die Gemeinde, das Land und den Bund.

Langfristig soll die WM das Image von Schladming heben und damit auch die Preise, die derzeit "noch eher bescheiden" seien, so Schröcksnadel. Die Gäste in Schladming kämen zu 70 Prozent aus Wien - St. Moritz, wo die nächste WM stattfinde, sei "um ein paar Klassen höher". Wenn die bevorstehende WM gut laufe, könnte "Schladming für die Wiener vom Preis her noch erträglich bleiben, aber man wird im High-End-Bereich zulegen können".

33 Millionen von der FIS

Der Österreichischen Skiverband bekommt für die Veranstaltung vom Internationalen Ski-Verband FIS 33 Mio. Euro. "Damit müssen wir alles decken, und am Schluss muss noch etwas übrigbleiben, weil wir für den Sport Geld verdienen wollen", erklärte Schröcksnadel. Das sei in der Ramsau nicht gelungen, dort habe man damals 30 Mio. Schilling Verlust (2,18 Mio. Euro) gemacht. St. Anton sei hingegen ein wirtschaftlicher Erfolg gewesen.

Die Gemeinde Schladming trage finanziell nichts zur WM bei, sagte der ÖSV-Chef, vom Bund und vom Land seien 290 Mio. Euro in die Infrastruktur geflossen. Gebaut worden sei damit alles, von der Kläranlage, über ein Parkhaus, Medienstrecken, das "Haus des steirischen Wintersports", ein Medienzentrum und Trainingsstrecken. Damit sei eine Nachnutzung über Jahre hinweg gewährleistet.

Quelle: APA

Die Ski-WM in Schladming

Montage APA / GEPA

Von Ted Ligetys Gold-Hattrick über Party-Mottos a la "Huschi Wuschi mit der Uschi" bis zu Marcels Hirschers Slalom-Titel - der ultimative Rückblick.

Die besten Fotos

Die besten Videos

 

KLEINE.tv

Fünf E-Taxis für Klagenfurt

Sie sind leise, sportlich, unkompliziert und stinken nicht - die fünf Ni...Noch nicht bewertet

 




Die besten Ski-Bilder

Ski-WM: Schröcksnadel & Co. zogen Bilanz 

Ski-WM: Schröcksnadel & Co. zogen Bilanz

 

Das Wetter in Schladming

  • Sonntag, 26. Mai 2013
    • Min: 4°C
    • Max: 9°C
    • Nsw.: 70%
    Regenschauer
  • Montag, 27. Mai 2013
    • Min: 4°C
    • Max: 10°C
    • Nsw.: 95%
    Regen
  • Dienstag, 28. Mai 2013
    • Min: 5°C
    • Max: 19°C
    • Nsw.: 20%
    Wolkig


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang