Schröcksnadel pocht auf Einhaltung der WM-Verträge
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zu der WM-Debatte in Schladming: "Wenn die Gemeinde will, kann sie den Vertrag mit der FIS jederzeit auch unterzeichnen!"

Foto © APAÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel
SKI ALPIN. Der WM-Gipfel in Schladming brachte alles wieder auf Schiene - nur eine Frage beschäftigte auch am Tag danach, als Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbandes, die Mitglieder des WSV Schladming zum Mittagessen und zur Arbeitssitzung geladen hatte: die Frage, ob Schladming sich nun an den Vertrag mit dem Internationalen Skiverband gebunden fühlen muss. "Natürlich", sagt Schröcksnadel da und verweist auf die Bewerbung - darin versichert der Schladminger Bürgermeister, dass von Schladming nach einem "einstimmigen Gemeinderatsbeschluss vom 16. September 2003, 12. Februar 2004 und 2. Juli 2007" alle Forderungen erfüllt werden und der so genannte "Hosting Contract" ohne weitere Anmerkungen unterschrieben werden wird (siehe Faksimile). Das freilich ist nie geschehen, denn dieser Vertrag wurde nur vom ÖSV unterzeichnet. Schröcksnadel: "Das ist aber ein Entgegenkommen von uns, denn so übernimmt der ÖSV die gesamte Haftung, die eine Gemeinde gar nicht übernehmen dürfte. Sollte es gewünscht werden, kann Schladming den Vertrag sofort ebenso - ohne jede Änderung, wie versprochen - unterschreiben."
Dementsprechend sieht Schröcksnadel die Stimmung, wie beim Treffen mit dem WSV "ausgezeichnet. Weil ich davon ausgehe, dass sich alle an die vertraglichen Vereinbarungen halten werden."














