Österreich in überlegener Manier Teamweltmeister
Österreich hat am Sonntag in überlegener Manier den abschließenden Teambewerb der 39. Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Aare gewonnen.

Foto © APADas österreichische Team im Freudentaumel
Für das österreichische Skiteam hat es am Sonntag ein
perfektes Ende der Ski-WM 2007 in Aare gegeben. Das ÖSV-Sextett
Renate Götschl, Michaela Kirchgasser, Marlies Schild, Benjamin Raich,
Fritz Strobl und Mario Matt gewann den abschließenden Teambewerb mit
18 Punkten überlegen vor Schweden (33) und der Schweiz (39). Die
Überlegenheit der Österreicher war so groß, dass Gold bereits vor dem
abschließenden Slalom-Lauf von Matt festgestanden war.
Gewinnspiel
Medaillenwertung.
Dank des perfekten Abschluss-Wochenendes mit Slalom-Gold am
Samstag und Team-Gold am Sonntag hat Österreich auch noch den Sprung
an die Spitze der Medaillenwertung geschafft. Das ÖSV-Team beendete
die Titelkämpfe mit jeweils drei Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen
und fing damit die schwedischen Lokalmatadore (3/2/2) noch ab.
Ende gut, alles gut.
"Wir haben unser Ziel erreicht, wir haben die
Medaillenwertung gewonnen. Das war unser großes Ziel. Gratulation an
die ganze Mannschaft, Läufer und Trainer haben bestens
zusammengearbeitet", freute sich Alpinchef und Teamkapitän Hans Pum.
Bormio 2005.
Wie in Bormio 2005 bei der Premiere des Bewerbs, als Deutschland
überraschend vor Österreich triumphiert hatte, war der Team-Event
eine echte Bereicherung für die WM. Es war ein "Gute-Laune-Bewerb"
mit Betonung des Teamgefühls. Zudem gab es interessante direkte
Vergleiche zwischen den Geschlechtern, denn Damen und Herren fuhren
ja auf derselben Strecke. Und die Goldene bekamen die Österreicher
von Schwedens König Carl XVI. Gustaf umgehängt.
Super G.
Der Grundstein zu Gold wurde im Super G gelegt - in
eindrucksvoller Manier. In den ersten drei Rennserien zeigten Renate
Götschl, Fritz Strobl und Michaela Kirchgasser mit ebenso vielen
Bestzeiten, dass es dem "Power Team" diesmal sehr ernst war. Benjamin
Raich legte einen zweiten Platz nach, damit führte Österreich zur
"Halbzeit" mit 5 Punkten überlegen vor Kanada (15) und der Schweiz
(17).
Slalom.
"Alle Läufer waren sehr gut eingestellt und haben eine super
Leistung gebracht", freute sich Pum nach dem perfekten Start. Damit
hatten die ÖSV-Aktiven im Slalom einen beruhigenden Polster. Doch
auch im Slalom war Rot-Weiß-Rot konstant stark: Platz vier für
Kirchgasser, Raich und Matt und Platz eins für Schild,
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Renate kann´s kaum fassenFoto © APA





