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Zuletzt aktualisiert: 16.02.2007 um 00:24 Uhr

Beim "Bier-Rennen" erlebte Österreich wieder ein Desaster

Team um William Besse gewann Carlsberg-Race. Schweizer eroberten den "Tirol-Berg".

Foto © APA

Österreich und Herren-Schirennen - das passt in Åre nicht zusammen. Selbst wenn ein Lauf nur 20 Sekunden dauert, scheitert Rot-Weiß-Rot. Beim gestrigen Carlsberg-Pro/Am-Parallel-RTL schieden Franz Klammer, Rainer Salzgeber und Michaela Dorfmeister mit ihren Teams in den Vorrunde aus. "Dorfi" und ihren Mannen fehlten am Ende neun Hundertstel zum Einzug in das Halbfinale. Dort standen Kjetil-Andre Aamodt, Luc Alphand, William Besse und Jessica Lindell-Vikarby. Den Sieg trug die Mannschaft von Besse davon. Schnellster unter den Profis war Aamodt mit 18,14 Sekunden. Das Schlusslicht bildete, wie könnte es in Schweden anders sein, ein Österreicher. Schi-Kaiser Klammer war 21,3 Sekunden unterwegs: "Die Abstimmung hat nicht gepasst, der Schnee war zu aggressiv, das Licht zu flach und ich hatte Gegenwind." Kennen wir diese Analysen nicht?

Lächeln Medaillen-Feiern im "Tirol- Berg" gehören zu dieser WM wie die Niederlagen der österreichischen Herren. Da unser Bester, Hermann Maier, im RTL nur 21. war, "eroberten" die Schweizer den Berg. Daniel Albrecht und Didier Cuche zeigten in der rot-weiß-roten Hochburg - wir haben auch das Feiern nicht verlernt. Zu dem Duo gesellte sich auch noch der zweifache Weltmeister Aksel Lund Svindal: "Heute sind wir die Herren hier." Mit einem gequälten Lächeln akzeptieren Berg-Chef Adi Werner und seine Crew das, spielten nur die von dem Trio gewünschte Musik.

Tipps. Der Melodie des Tirol-Liedes kam die nicht nahe. "Sie fahren aber wenigstens österreichische Schi, Svindal und Albrecht Atomic, Cuche Head", rief Head-Rennchef Rainer Salzgeber aus, der mit Lebensmensch Anita Wachter und den beiden Kindern vorbeischaute. Bei einem Gläschen Wein plauderte er mit Fischer-Geschäftsführer Gregor Dietachmayr, Peter Fill und Denise Karbon. Ruhig in einer Ecke sitzend studierten der Aufsichtsratsvorsitzende des kroatischen Schiverbandes, Heinz Truskaller, und Zagreb-Veranstalter Vedram Pavelk das Treiben: "Wir holen uns Tipps für die Herren- und Damen-Weltcuprennen 2008 in Zagreb."

JOSCHI KOPP, ÅRE

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