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    Zuletzt aktualisiert: 15.02.2007 um 16:04 Uhr

    FIS-Präsident Kasper fürchtet Hormon-Doping

    Eine neue Welle von Dopingfällen im Wintersport befürchtet der Präsident des Internationalen Schiverbandes FIS, sobald Wachstumshormone nachgewiesen werden können.

    Gian- Franco Kasper

    Foto © APAGian- Franco Kasper

    Eine neue Welle von Dopingfällen im Wintersport befürchtet der Präsident des Internationalen Schiverbandes FIS, sobald Wachstumshormone nachgewiesen werden können. "Im Alpin-Bereich und im Schispringen sehe ich Skandale voraus. Das könnte dann böse Überraschungen geben. Wenn sie gewisse Athleten anschauen, Oberschenkel, haben sie gewisse Verdachtsmomente. Keine Beweise", sagte Gian-Franco Kasper am Rande der Alpinen Schi-Weltmeisterschaften in Aare.

    Muskelmasse. Die Zunahmen an Muskelmasse in den vergangenen Jahren nennt der Schweizer "verwunderlich". Wachstumshormone seien aber erst wirksam bekämpfbar, wenn sie juristisch einwandfrei nachgewiesen werden könnten. "Ich muss ehrlich sagen: Bei Nordischen Schi-Weltmeisterschaften ist es mir nie wohl", gab Kasper zu. Wichtig im Kampf gegen Doping seien zielgerichtete Kontrollen, erklärte das Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). "Das macht den Athleten Angst, da werden sie vielleicht vernünftiger. Auch wir haben schwarze Listen. Im Langlauf ist die Gefahr sehr hoch, da müssen wir kontrollieren, kontrollieren."

    WADA. Das Exekutivausschussmitglied der Welt-Antidoping-Agentur kündigte an, dass die WADA und Interpol künftig im Kampf gegen die Hintermänner des Dopinghandels kooperieren werden: "Nicht, dass wir jetzt Interpol einsetzen werden, um den Athleten nachzurennen, aber vor allem im Bezug auf die Schmugglerei von Dopingmitteln." Den Wirbel um die hohe Anzahl so genannter "No Shows", bei denen Athleten von Doping-Kontrolleuren nicht am angegebenen Aufenthaltsort angetroffen werden, hält Kasper teilweise für übertrieben. Dieses Problem könne man "elektronisch lösen und sich per Handy an- und abmelden". Im neuen WADA-Code werde ein künftiges Verfahren "deutlicher" beschrieben.

    Verkürzung. Der Schweizer zeigte sich gegenüber einer Verkürzung der momentan 16 Tage dauernden Alpinen Schi-WM "von Fall zu Fall" offen. Bereits für die Titelkämpfe 2009 in Val d'Isere sei eine Verkürzung auf 12 oder 13 Tage denkbar und werde mit den dortigen Veranstaltern diskutiert. Auch denkt die FIS darüber nach, die Alpin-WM erst nach der Nordischen WM abzuhalten. Dann würden die alpinen Titelkämpfe nach dem Abschluss der Weltcup-Saison stattfinden. Kasper gab allerdings zu bedenken, dass es bei einer Alpin-WM in der Hochsaison Anfang März Probleme mit dem Tourismus geben könnte. Zudem würde es für einige Orte dann schwierig, bei steigenden Temperaturen eine Abfahrtsstrecke wettkampfgerecht zu präparieren.


    WADA

    Die WADA sorgt für die Kontrolle der Sportler während der Trainingsphasen und während der Wettkämpfe. Dazu dienen angemeldete ebenso wie überraschend angesetzte Besuche an den Trainingsorten oder zu Hause bei den Athleten.

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