Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 15:09 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Sport » Ski » Schi WM
Die Streif sucht den Superstar Schlimmer geht's nimmer: Keine ÖSV-Dame im Slalom-Finale Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Schi WM Nächster Artikel Die Streif sucht den Superstar Schlimmer geht's nimmer: Keine ÖSV-Dame im Slalom-Finale
Zuletzt aktualisiert: 15.02.2007 um 13:59 Uhr

Die Schweiz feierte in Aare sportliche Wiedergeburt

Fünf Medaillen nach acht Bewerben: Die WM-Bilanz der Schweizer kann sich sehen lassen.

Mit 32 die erste Medaille: Didier Cuche

Foto © GEPAMit 32 die erste Medaille: Didier Cuche

"In Bormio war ich nicht dabei." Das ist zumindest die Erklärung von Riesentorlauf-Bronzemedaillengewinner Didier Cuche, warum es für die Eidgenossen zwei Jahren nach der Nullnummer in Italien nun in Mittelschweden so prächtig läuft. Die Schweizer Schi-Herren haben bei den Weltmeisterschaften in Aare in acht Bewerben bereits fünf Medaillen gesammelt, Daniel Albrecht hat als Gold-Medaillengewinner in der Super-Kombination und RTL-Silberner bereits zwei Auszeichnungen, im Super G holte Bruno Kernen Bronze, in der Kombi Marc Berthod.

Gold zu Beginn. Schon mit der Super-Kombination in Aare feierte die Schweiz nach mageren Jahren die sportliche Wiedergeburt im Schisport, der Riesentorlauf am Mittwoch sorgte dafür, dass die Jubelgesänge nicht verklingen. "Ich wusste, dass ich schnell Schifahren kann, es waren nur Kleinigkeiten, warum es nicht gepasst hat. Ich mag es hier, den aggressiven Schnee, da spürt man mehr", sagte der 23-jährige Albrecht, der erstmals als Führender nach dem ersten Durchgang in ein Finale gegangen war, was ihm einen zusätzlichen Adrenalin-Schub gab.

Premiere für Chuche. Für den 32-jährigen Cuche war es überhaupt die erste WM-Medaille seiner Karriere. "Alle waren so nett zu mir und hofften wie ich auf eine Medaille. Das hat mir Auftrieb gegeben und ich habe mir gesagt, du hast nur diese eine Chance," In Bormio 2005 hatte er wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt. Mit Edelmetall in Aare hatte er nicht rechnen dürfen. "Am Vorabend im Bett habe ich mir gedacht, ein vierter und ein sechster Platz, das habe ich schon, das ist sehr gut. Ich hatte meine Spaß hier, aber gehofft habe ich dann doch noch auf eine Medaille", erzählte Cuche. Oft seien es Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen Misserfolg und Erfolg ausmachten, meinte der Schweizer.

Ein wenig Mitleid. Vielleicht trifft das auch auf die rot-weiß-roten Herren zu, die erst zwei Medaillen geholt haben. Albrecht und Cuche empfanden jedenfalls beide "ein wenig Mitleid" mit den geprügelten Österreichern. "Sie hatten genug gute Tage in der Vergangenheit", sagte Cuche, fügte aber hinzu: "Ich weiß, dass es hart ist, was sie derzeit durchmachen. Für Trainer und Athleten. Mir tut jeder leid, der da unten durch muss." Albrecht meinte: "Wir Schweizer wissen, was die Österreicher durchmachen, und wie viel Druck es gibt, wenn die Medaillen ausbleiben."


Schweizer Medaillen

Gold:
Daniel Albrecht, Kombination
Silber:
Daniel Albrecht, RTL
Bronze:
Didier Cuche, RTL
Bruno Kernen, Super G
Marc Berthod, Kombination

Foto

Foto © APA

Daniel Albrecht mit seiner "Goldenen"Foto © APA

Foto

Foto © AP

Marc Berthod holte sich Bronze...Foto © AP

Foto

Foto © Reuters

... ebenso Bruno KernenFoto © Reuters

Seitenübersicht

Zum Seitenanfang