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Zuletzt aktualisiert: 13.02.2007 um 11:31 Uhr

Nächster Streit: Gruber vs. Schröcksnadel

Christoph Gruber ist über die Kritik von ÖSV-Boss Schröcksnadel verärgert: "Unerklärlich".

Christoph Gruber wundert sich über seinen Präsidenten

Foto © APAChristoph Gruber wundert sich über seinen Präsidenten

Christoph Gruber hat am Montagabend in Aare zur Kritik von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel an seiner Person Stellung genommen. "Der Gruber hat es immer vermasselt bei Großereignissen. Hätte er es nicht vermasselt, hätte er jetzt die Chance wohl bekommen", hatte Schröcksnadel nach der Nominierung von Hermann Maier statt Gruber für die Abfahrt gemeint. "Unerklärlich, wie der Präsident so etwas sagen kann. Vor allem nachdem ich im Super G 0,01 Sekunden an Bronze vorbeigeschrammt bin", erklärte Gruber.

Fair. "Kritik ist bis zu einem gewissen Punkt in Ordnung. Aber uns wird in den Teamsitzungen immer gesagt, dass wir auspassen sollen, was wir sagen. Und wenn dann der Präsident solche Aussagen trifft, frage ich mich: Wieso?", wunderte sich Gruber. Vor allem, weil der Schwazer ja trotz "Blech" im Super G und Trainingsbestzeit in der Abfahrt ausgesprochen fair auf die Nicht-Nominierung für die Abfahrt reagiert hatte.

Schlagfertig. Auf die angebliche Ankündigung von Schröcksnadel, dass im sonntäglichen Teambewerb die besten Athleten für Österreich starten sollen, um die Goldene einzufahren, meinte der vom Mannschaftsevent wenig begeisterte Tiroler schlagfertig: "Da ich ohnehin immer alles vermassle, rechne ich nicht mit einer Einberufung. Ich würde mich stattdessen fast lieber auf die Weltcup-Rennen in Garmisch vorbereiten." Gruber rechnet somit damit, dass er am Donnerstag die Heimreise antreten wird.

Maier ist gleicher Meinung. Genau diesen Plan verfolgt auch Hermann Maier, der ebenfalls am Sonntag eher nicht antreten will. Auch der Salzburger würde eine längere Vorbereitung auf die Weltcup-Rennen in Garmisch ein Wochenende später bevorzugen. "Denn ich brauche dann nach dem Riesentorlauf meine Zeit, um wieder zur Ruhe zu kommen. Die Zeit in Aare war doch eine sehr intensive. Der Weltcup spielt doch noch eine sehr wichtige Rolle für mich. Und am Sonntag Leute ihre Chance bekommen, die noch nicht so oft fahren durften."


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Abfahrtspleite

Gruber verzichtete auch nach dem Abfahrtsdebakel der ÖSV-Kollegen auf "Weisheiten": "Es waren schwierige Verhältnisse. Man hat wieder einmal gesehen, wie eng Sieg und Niederlage beisammen liegen. Aber unsere Mannschaft war ja schon das ganze Jahr nicht wirklich überlegen in der Abfahrt."

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Peter SchröcksnadelFoto © GEPA

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