Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 04:18 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Sport » Ski » Schi WM
Die Streif sucht den Superstar Schlimmer geht's nimmer: Keine ÖSV-Dame im Slalom-Finale Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Schi WM Nächster Artikel Die Streif sucht den Superstar Schlimmer geht's nimmer: Keine ÖSV-Dame im Slalom-Finale
Zuletzt aktualisiert: 11.02.2007 um 18:34 Uhr

Drei Goldene! Langsam fängt sich Pärson zu fürchten an

Pärson: "Bin doch nur ein kleines Mädchen." Schon drei Goldene hat sie bei dieser WM gewonnen und noch einmal drei Bewerbe in Aare stehen an. Das heißt noch einmal drei Gold-Chancen für Pärson.

Überfliegerin Anja Pärson

Foto © APAÜberfliegerin Anja Pärson

Vater Anders und Tochter Anja haben einander nach dem dritten Goldmedaillengewinn der Schwedin nichts zu sagen gehabt. "Wir hatten keine Worte, wir haben einander nur umarmt, für uns ist das so eine große Sache", versuchte Anja Pärson, nun dreifache Weltmeisterin in Aare und siebenfache WM-Titelgewinnerin, bei der Pressekonferenz am Sonntag nach der WM-Abfahrt zu erklären. "Ich hoffe, dass ich, wenn ich alt bin und zurückschaue, weiß, was ich getan habe. Im Moment fürchte ich mich gerade ein bisschen."

Alle fünf Disziplinen. Toni Sailer hat 1956 in Cortina d'Ampezzo alle vier WM-Bewerbe gewonnen (Abfahrt, Riesentorlauf, Slalom, Kombination) und der Franzose Jean-Claude Killy 1968 in Grenoble ebenfalls vier Mal zugeschlagen. Mittlerweile ist auch der Super G im Programm (und die Kombi ein eigener Bewerb), und Pärson ist es zuzutrauen, dass sie als erste Athletin der Ski-WM-Geschichte bei einer WM alles abräumt. Als Erste WM-Titel in allen fünf Disziplinen hat sie nun ja. Und die Ausnahmesportlerin aus Tärnaby hat sogar noch ein sechste Chance auf Edelmetall, denn im Teambewerb ist die 25-jährige Fixstarterin.

Nur ein kleines Mädchen. "Ich sehe mich nicht als diese Person, als die mich die anderen sehen. Ich bin doch nur ein kleines Mädchen, das durch die Straßen läuft, dem Fußball hinterher und auf dem Hügel Ski fährt. Und jetzt habe ich hier drei Goldmedaillen, das ist mehr, als ich fassen kann", sagte Pärson. Sie hätte den Traum von einer Goldmedaille in Aare gehabt, und jenem vom Titel in der Abfahrt.

Energie. Nun sei sie sehr müde. "Ich hoffe, ich habe noch Energie für die weiteren Rennen. Schon am Dienstag ist der Riesentorlauf und morgen muss ich trainieren." Am Sonntagabend stand das traditionelle Dinner mit dem Team ("Mit Champagner!") auf dem Programm, an dem auch Landsmann und Bronzemedaillengewinner Patrik Järbyn teilnahm.

Familie. "Ich habe das Rennen im Fernsehen gesehen und mich so für ihn gefreut und geweint. Er ist ein großartiger Gleiter, der beste im Weltcup. Wir haben vergangene Woche miteinander trainiert", berichtete Pärson. Dass sie bis fast 38 weitermache wie Järbyn, kann sie sich aber nicht vorstellen: "Ich hoffe, dass ich dann nicht mehr im Weltcup bin, sondern Familie habe. Vielleicht bin ich aber auch Trainerin, man weiß ja nie."


Foto

Foto © Reuters

Bild vergrößernPärson im FreudentaumelFoto © Reuters

Seitenübersicht

Zum Seitenanfang