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Zuletzt aktualisiert: 10.02.2007 um 13:41 Uhr

Götschl sieht für WM-Abfahrt die Karten neu gemischt

"Ich glaube, dass die Fahrt von Anja am Limit war, aber die Amerikanerinnen haben noch nicht alles gezeigt".

Foto © GEPA

Renate Götschl hat am Freitag die Super-Kombination der Damen bei der WM in Aare vor dem Fernseher mitverfolgt, die Bomben-Bestzeit der Schwedin Anja Pärson in der Abfahrt brachte die Steierin vor der Spezialabfahrt am Sonntag nicht aus der Fassung. Nach der Absage des letzten Trainings am Samstag wegen Schneefalls und schlechter Sicht haben Götschl, Maria Holaus und Elisabeth Görgl nun nur zwei Fahrten auf dieser Strecke in den Beinen und damit eine weniger als die Kombiniererinnen, zu denen auch Nicole Hosp zählte, die das letzte ÖSV-Ticket für die Königsdisziplin erhielt.

Fahrt. "Ich glaube, dass die Fahrt von Anja am Limit war, aber die Amerikanerinnen haben noch nicht alles gezeigt", sagte Götschl in Richtung Lindsey C. Kildow und Julia Mancuso. Und sie selbst natürlich auch nicht. Zwar wollte sie sich am Samstag noch ein bisschen auf die Suche nach der optimalen Linie begeben ("Man darf hier nicht zu aggressiv fahren"), aber statt Training gab es nun halt intensives Videostudium.

Andere Strecke. Eine Strecke wie jene in Aare, so Götschl, habe es im ganzen Weltcupwinter noch nicht gegeben. "Das ist ein komplett anderes Rennen, der Schnee ist anders, der Charakter der Strecke, die Karten sind hier völlig neu gemischt", ist sich Götschl sicher, die bei der Weltcup-Premiere auf der WM-Strecke im Vorjahr nicht dabei war. "Wenn es nach Cortina geht, dann weiß man immer, wer zu den Favoriten zählt, hier nicht", erklärte die Speed-Queen, die mit Super-G-Bronze wirklich "sehr zufrieden war". Nachsatz: "Ich weiß nicht, warum mir das fast niemand glaubt."

Abschlusstraining. Zur Zusammensetzung des österreichischen WM-Teams meinte Götschl: "Der Niki liegt die Strecke hier, sie ist eine geschmeidige Fahrerin. Von ihr werden wir noch sehr viel sehen. Die Mary ist unsere Newcomerin und bei Lizz war es nur eine Frage der Zeit." Hosp hatte schon am Freitag entschieden, dass sie das Abschlusstraining auslässt, sie hat am Sonntag die dritte Chance auf eine Medaille. Platz fünf in der Kombi-Abfahrt war vielversprechend, denn von den starken Abfahrerinnen fehlte nur Götschl.


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Elisabeth GörglFoto © AP

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Maria Holaus war eine der FixstarterinnenFoto © GEPA

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