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Zuletzt aktualisiert: 07.02.2007 um 09:58 Uhr

Bronze für Speed-Queen Götschl im Super G

Renate Götschl sorgt für die zweite ÖSV-Medaille am Dienstag: Sie holt Bronze hinter Anja Pärson und Lindsey Kildow.

Die drei Schnellsten: Kildow, Pärson und Götschl

Foto © APADie drei Schnellsten: Kildow, Pärson und Götschl

Von wegen Damen-Länderkampf Österreich - USA. WM-Gastgeber Schweden durfte gleich am ersten Bewerbstag der Titelkämpfe in Aare über Gold jubeln: Anja Pärson meldete sich pünktlich zum Saisonhighlight zurück und schnappte sich. Die Schwedin, die im Weltcup ihrer Form hinterherhechelte, setzte sich 0,32 Sekunden vor US-Girl Lindsey Kildow und 0,53 Sekunden vor Speed-Queen Renate Götschl durch. "Blech" ging wie bei den Herren an Österreich, Nicole Hosp verpasste um 0,06 Sekunden das Stockerl. Alexandra Meissnitzer wurde Achte, Christine Sponring 16.

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Unsicherheit verflogen. "Das war viele Jahre ein Traum von mir, bei der Heim-WM Gold zu gewinnen", jubelte die nun fünffache Weltmeisterin, die im Sommer eine Knie-OP zurückgeworfen hatte. "Ich habe mir aber nicht gedacht, dass ich es gleich im Super G schaffe. Das ist unglaublich." Die Unsicherheit war auf jeden Fall schnell verflogen: "Am Start hatte ich sie noch, aber mit dem dritten Schwung war die Balance schon da."

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Zufrieden mit Bronze. Götschl war als große Favoritin ins Rennen gegangen, konnte aber mit Bronze sehr gut leben. "Ich wollte eine Medaille und die habe ich. Ich weiß, wie es ist, wenn man ohne wieder heimfährt. Das war ein schwieriges Rennen, der Schnee war aggressiver, als ich gedacht habe, das hat mich ein bisserl überrascht. Ich bin ein paar Mal über die Linie rausgeschossen", so die Steirerin.

Angezipft. "Das zipft mich schon ziemlich an. Ich weiß nicht, warum ich das verdient habe", so die enttäuschte Nici Hosp. Wenn es Gerechtigkeit gäbe, dann müsse sie sich bei ihr schon irgendwann mal "gewaltig" einstellen. Als sie im Ziel als Zweite hinter Pärson abschwang, hatte sie schon Schlimmes geahnt: "Wenn man Zweite ist und die besten Zwei stehen noch oben, dann kann das eben passieren. Aber ich hoffte, dass das Glück auf meiner Seite ist."

Große Leere. Auch Alexandra Meissnitzer war bitter enttäuscht. "Ich verspüre eine große Leere. Es war das Rennen, auf das ich die ganze Saison hingearbeitet habe. Ich hätte mir so sehr eine Medaille gewünscht. Aber es ist einfach nicht gegangen. Ich bin nicht optimal gesprungen und zu wenig genau gefahren. Es war einfach zu wenig." Die Salzburgerin hofft nun dennoch auf ein Ticket für die WM-Abfahrt. "Aber ich kann jetzt noch nicht an das nächste Rennen denken, wirklich nicht."


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Freitag: Super-Kombi. Abfahrt um 12:30 Uhr, Slalom um 16:00 Uhr

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Anja Pärson war unschlagbarFoto © AP

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Vierte: Nici HospFoto © APA

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