Matt, Rückenprobleme und die WM
Mario Matt will bis zur WM seine Rückenprobleme in den Griff bekommen, Reinfried Herbst denkt eigentlich nicht an Aare und Byggmark hat Spaß am Schifahren.

Foto © GEPAMario Matt wird in Schweden zumindest zwei Mal am Start sein
Mario Matt carvte auch in Schladming weiter auf
der Erfolgswelle. Rang drei beim Nachtslalom war bereits das fünfte
Stockerlergebnis des Tirolers in Serie. Und das, obwohl der
Slalom-Weltmeister 2001 derzeit von starken Schmerzen im
Lendenbereich gequält wird. "Das sollte aber für Aare kein Problem
sein", hofft Matt, dass er die Schmerzen bis zu seinen WM-Einsätzen in
der Kombination (8. Februar) und im Slalom (17. Februar) in den Griff
bekommt.
Training in Aare. "Nach dem ersten Lauf waren die Schmerzen sehr stark. Beim Fahren
selbst haben sie mich aber nicht gehandicapt. Da fokussiere ich mich
nur auf das, was ich gerade mache", so der "Adler vom Arlberg", der
die Schmerzen erstmals Anfang Jänner beim Training verspürt hatte.
Matt reist so wie Benni Raich am Sonntag nach Schweden, am Montag
steht ja dort das erste Abfahrtstraining auf dem Programm.
Keine Sekunde. Ganz besonders emotionell war im Zielraum Reinfried Herbst, der
mit seinem sensationellen Rang elf das WM-Ticket buchte. "Ich habe
keine Sekunde ans WM-Ticket gedacht", versicherte der Salzburger.
Dass er am 17. Februar mit dabei sein wird, ließ sogar der sonst in
dieser Hinsicht so zurückhaltende Alpinchef Hans Pum durchklingen:
"Das war sein bisher wichtigstes Rennen, weil es ein ganz steiler
Hang war. Mit diesem Ergebnis hat er gezeigt, dass er normalerweise
zur Mannschaft dazu gehört. Jetzt hat er bewiesen, dass er schnell
ist und er hat Zeit, in Ruhe für das nächste Renen zu trainieren."
Hattrick verhindert. Für Pum war es auch wichtig, dass dem schwedischen Shootingstar
Jens Byggmark durch Raich der große "Hattrick" (zweimal Kitz, einmal
Schladming) verwehrt blieb. "Gut, dass der Benni vor der WM noch
einmal gezeigt hat, wer der Chef ist. Byggmarks Gefühl vor der WM
wäre mit einem Hattrick noch besser gewesen."
Favorit. So oder so zählt Byggmark, der von den österreichischen Trainern
Marko Pfeifer und Helmut Krug betreut wird, nun zu den großen
Favoriten in seiner schwedischen Heimat. Von Druck will der
21-Jährige mit dem wilden, verrückten und gleichzeitig scheinbar auch
sicheren Fahrstil aber nichts wissen. "Was ich nach Aare mitnehme,
ist der Spaß am Skifahren." Angesichts der Schladminger Stimmung
meinte Byggmark: "Ich glaube, es war gut, dass Benni gewonnen hat."
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Tolles Comeback für Reinfried HerbstFoto © GEPA
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Jens Byggmark, der Favorit auf Slalom-GoldFoto © AP





