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    Zuletzt aktualisiert: 23.01.2007 um 14:06 Uhr

    Slalom-Ass Herbst feiert in Kitzbühel Comeback

    Nach seiner sechsmonatiger Verletzungspause wegen einem Kreuzbandriss, kehrt Reinfried Herbst in Kitz in den Stangenwald zurück.

    Reinfried Herbst fährt früher im Weltcup als geplant

    Foto © APAReinfried Herbst fährt früher im Weltcup als geplant

    Der ÖSV hat gut daran getan, Reinfried Herbst für den erweiterten WM-Kader für Aare zu nominieren. Der 28-Jährige, der nach seinem Kreuzbandriss "mit Geduld und Vernunft" auf ein Comeback am 25. Februar im Slalom von Garmisch-Partenkirchen hingearbeitet hat, kehrt nun bereits am Samstag in Kitzbühel ins Weltcup-Team zurück. Am Dienstag absolvierte er erstmals wieder Zeitläufe mit den ÖSV-Kollegen und hielt zeitlich bei den Stärksten mit.

    Schnelle Rehabilitation. Der Olympia-Zweite von Turin hatte sich am 21. Juli 2006 im Rahmen eines Benefiz-Fußballspiels in Zell am See das Kreuzband gerissen und zudem Knorpel- sowie Meniskusverletzungen und einen Innenbandeinriss zugezogen. Nach nur sechs Monaten und verhältnismäßig schneller Rehabilitation hat er sich nun zum Comeback entschlossen.

    Alle WM-Chancen. Bis zu den am 3. Februar beginnenden Weltmeisterschaften in Aare stehen noch drei Weltcup-Torläufe auf dem Programm, zwei in Kitzbühel und einer in Schladming. Herbst hat noch alle Chancen, sich in das WM-Team zu fahren, denn bisher schafften nur Benjamin Raich mit einem Sieg (Levi) und einem zweiten Platz (Adelboden) sowie Mario Matt mit einem dritten Rang (Adelboden) Stockerlplätze. Rainer Schönfelder hat als einziges Ergebnis einen fünften Platz vom Saisonauftakt zu Buche stehen (Levi), Manfred Pranger einen siebenten (Beaver Creek) und einen neunten (Levi).

    Starker Eindruck. Herbst hinterließ in den ÖSV-Zeitläufen am Dienstag auf der Reiteralm einen starken Eindruck. "Zeitlich bin ich voll dabei. Gerade deshalb, weil ich heute sichere und konstante Zeitläufe absolviert habe, bin ich sehr optimistisch fürs Wochenende. Gemeinsam mit meinen Trainern und Herren-Cheftrainer Toni Giger habe ich entschieden, auf den Verletztenstatus zu verzichten. Ich möchte mir einfach keine Schirennen mehr im Fernsehen anschauen", sagte der Salzburger.

    Viele Fans. Auf Kitzbühel als Ort des Comebacks freut sich der Silbermedaillengewinner der letztjährigen Winterspiele sehr: "In der Heimat ein Comeback zu feiern ist etwas ganz besonderes. Ich hoffe, dass viele Fans am Wochenende nach Kitzbühel kommen werden." Die Erwartungen sind nicht zu hoch gesteckt: "Ich möchte Schritt für Schritt wieder einsteigen."


    2006

    Im Vorjahr wurde Herbst in Kitzbühel hinter Sieger Jean-Pierre Vidal aus Frankreich Zweiter, in Schladming schied er dann im ersten Durchgang aus.

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    Im Training hat es schon gut funktioniertFoto © GEPA

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