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Zuletzt aktualisiert: 18.02.2009 um 13:02 UhrKommentare

Überraschung: Miller ist Papa und nimmt sich eine Auszeit

Bode Miller überrascht immer wieder: Der US-Boy nimmt sich eine Schi-Auszeit. Außerdem wurde bekannt, dass er eine einjährige Tochter hat. Auch ein Karrieerende steht zur Debatte.

Bode Miller hat zurzeit keine Lust auf den Schi-Zirkus

Foto © GEPABode Miller hat zurzeit keine Lust auf den Schi-Zirkus

Dass sich Bode Miller nach seinem WM-Debakel in Val d'Isere eine Auszeit in San Diego gönnt und die kommenden Weltcup-Rennen in Sestriere auslässt, steht bereits seit Sonntag fest. Über sein Time-out meinte Miller, der zum dritten Mal en suite bei einem Großereignis ohne Medaille abreiste: "Ich brauche eine Pause und warmes Wetter."

Karriereende. Rätsel gibt jedoch wieder einmal die weitere Karriereplanung des US-Amerikaners auf. Miller hat derzeit laut eigenen Angaben keine Lust, an Olympia 2010 in Vancouver teilzunehmen und hält sogar ein sofortiges Karriereende für realistisch. Er ließ sich aber wie immer ein Hintertürchen offen. "Ich rede schon seit fünf Jahren vom Aufhören, aber zurückgetreten bin ich bis jetzt noch nicht. Aber in diesem speziellen Fall könnte es vielleicht wirklich passieren", meinte Miller.

Geheimnis. Dass Miller voller Überraschungen steckt, beweist auch eine Nachricht aus seinem Privatleben. Miller hat sich das Time-out nämlich auch deshalb genommen, um den ersten Geburtstag seiner im Raum San Diego lebenden Tochter zu feiern. Dass Miller eine Tochter hat, war bis dato im Schi-Zirkus ein gut gehütetes Geheimnis gewesen.

Kein Geheimnis. In Sachen sportlicher Karriereplanung beschwichtigte Millers Head-Rennchef Rainer Salzgeber ein wenig. "Dass Olympia für ihn nicht den großen Stellenwert hat, ist kein Geheimnis. Deshalb macht er sich Gedanken in diese Richtung. Aber ein Karriereende steht derzeit nicht im Raum", erklärte der Vorarlberger. Salzgeber geht derzeit davon aus, dass Miller mit den Rennen in Kranjska Gora (28.2., 1.3.) wieder in den Weltcup einsteigen wird. Eine andere Variante ist, dass er erst wieder in Kvitfjell (6. bis 8.3.) und beim Finale in Aare (11. bis 15.3.) fährt. Den Kampf um die Verteidigung des Gesamt-Weltcups hat Miller mit dem Sestriere-Verzicht aber praktisch aufgegeben.


Weltcup-Wertung

Derzeit liegt der in diesem Winter noch sieglose Miller nur auf Rang acht der Wertung, im Abfahrts-Weltcup hat Miller aber noch alle Chancen auf eine kleine Kristallkugel.

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