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    Zuletzt aktualisiert: 14.02.2009 um 18:34 UhrKommentare

    Slalom-Gold für Maria Riesch

    Maria Riesch gewann mit Slalom-Gold endlich ihre erste WM-Medaille, die Österreicherinnen fuhren ins Debakel.

    Versöhnliches WM-Ende für Maria Riesch

    Foto © APVersöhnliches WM-Ende für Maria Riesch

    Sie war angetreten, um mit ihrer besten Freundin Lindsey Vonn um die Rolle der Königin dieser WM zu kämpfen. Doch alles lief schief. Sturz im Abfahrts-Training, schlechte Fahrt im Super-G, ein vierter Platz als Favoritin in der Super-Kombination, eine schlechte Abfahrt, ein Sturz im Riesentorlauf. Das Selbstvertrauen von Maria Riesch war vor dem Damen-Slalom "nicht mehr wirklich groß", wie sie sagte.

    Slalom-Debakel

    Keine Österreicherin im Klassement, das war bei einer WM zuletzt 1976 in Innsbruck der Fall. Aber auch bei den Olympischen Spielen 2002 schieden alle ÖSV-Läuferinnen aus.

    Traumlauf. Doch es reichte: Mit einem Traumlauf im zweiten Durchgang fuhr die Deutsche von Platz sechs noch zu Gold - es war die so heiß ersehnte erste Medaille der 24-Jährigen bei Großereignissen. "Es ist gut, dass ich wieder aufgestanden bin. Denn es waren bei mir ja nicht Auf und Abs bei dieser WM, es waren nur Tiefschläge. Der Druck war enorm." Riesch hielt ihm stand. Weil Gold im Riesentorlauf durch Kathrin Hölzl ein wenig den Druck von ihren Schultern nahm, wie sie sagte. Und weil sie im zweiten Lauf wieder jene Selbstverständlichkeit fand, mit der sie heuer schon vier Slaloms gewonnen hat.

    Zweites Gold. Es war das zweite Gold für Deutschland - zwei Jahre vor der Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen das beste, was dem Deutschen Schisport passieren kann. "Das" sagte Riesch, "wir das absolute Highlight meiner Karierre - und das als Titelverteidigerin."

    Wie vor 33 Jahren. Während Riesch feierte, waren die meisten des österreichischen Damen-Teams schon auf der Heimreise: Kathrin Zettel und Michaela Kirchgasser scheiterten schon nach wenigen Sekunden im ersten Lauf, Elisabeth Görgl und Anna Fenninger verpassten die Qualifikation für den zweiten - das Finale ging ganz ohne Österreich über die Bühne. Ein Debakel, wie es schon zwei Mal vorkam: Bei den Spielen 2002 in Salt Lake City schieden alle vier Damen aus - und 1976 bei den Spielen in Innsbruck, damals auch als WM gewertet, kam ebenfalls keine Österreicherin in die Wertung. Interessante Parallele Auch damals gewann mit Rosi Mittermaier eine dame aus Garmisch-Partenkirchen. Es war bis Val d'Isère das letzte Slalom-Gold für eine Deutsche Dame.

    Unerfüllt. Nur ein Traum von Riesch an diesem Tag blieb unerfüllt: "Ich wollte so gerne mit Lindsey am Podest stehen." Doch die beste Freundin war zwar trotz ihrer Verletzung mit Schmerzen in lauf eins schnell unterwegs, scheiterte aber in Lauf zwei. "Aber", sagte Riesch, "sie hat ja zwei Goldene." Und damit ging Silber an Titelverteidigerin Sarka Zahrobska vor Tanja Poutiainen.

    MICHAEL SCHUEN, VAL D'ISERE

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    Foto © APA

    Debakel für die ÖSV-Ladies: Zettel outFoto © APA

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