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    Zuletzt aktualisiert: 11.02.2009 um 13:21 UhrKommentare

    Verärgert abgereist: Baumann nicht im RTL-Team

    Romed Baumann ist nicht Teil des ÖSV-RTL-Teams: "Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ganz schön sauer bin."

    Romed Baumann ist enttäuscht

    Foto © GEPARomed Baumann ist enttäuscht

    Offiziell gibt der ÖSV das WM-Team für den Riesentorlauf am Freitag in Val d'Isere erst am Mittwochabend bekannt, doch bereits lange vorher stand fest, dass Romed Baumann nicht im Aufgebot aufscheint. Der 23-jährige Tiroler hat dies bereits am Dienstag erfahren und war gemeinsam mit ÖSV-Gruppentrainer Andreas Evers aus dem WM-Ort abgereist. Damit dürfte das vierköpfige Aufgebot für den WM-Riesentorlauf Benjamin Raich, Hannes Reichelt, Philipp Schörghofer und Marcel Hirscher umfassen.

    Sauer. "Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ganz schön sauer bin. Es ist hart. Alle sind noch im WM-Fieber und ich, der es sich eigentlich verdient hätte, noch dabei zu sein, sitze schon zu Hause. Diese Entscheidung verstehe ich einfach nicht", teilte Baumann am Mittwoch in einer Presseaussendung mit. Trainer Evers meinte dazu: "Ich bin mindestens ebenso traurig wie er. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn leistungsmäßig sind im GS sowohl Schörghofer als auch Baumann gleichauf. Romed ist neben Benni der einzige Allrounder im Team und trotzdem wird es ihm so schwer gemacht."

    Giger versteht. Eigentlich ist an Romed Baumanns Nicht-Nominierung für den WM-Riesentorlauf in Val d'Isere nicht viel auszusetzen. Der Tiroler ist hinter Benjamin Raich, Hannes Reichelt, Philipp Schörghofer und Marcel Hirscher aktuell fünftbester Österreicher im Riesentorlauf-Weltcup und somit von der Papierform her wenig überraschend auch das fünfte Rad am Wagen. Herren-Cheftrainer zeigte aber Verständnis, verwies aber auf eine "sehr enge und knappe Entscheidung" zugunsten von Schörghofer und Hirscher. "Romed ist ein sehr ehrgeiziger Läufer und das schätze ich auch sehr an ihm. Aber Schörghofer und Hirscher haben mehr Weltcup-Punkte auf dem Konto und auch bei der Generalprobe in Val d'Isere besser abgeschnitten", begründete Giger seine Entscheidung.

    Argumente. So wie Giger hatte auch Baumann eine Menge Argumente parat. "Zum einen bin ich in der Superkombi nur knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt. Zum anderen bin ich gut in Form, habe perfekt trainiert und eine gute Materialabstimmung gefunden. Ich habe nicht nur eine super Spannung aufgebaut, sondern auch das Gefühl, richtig gut drauf zu sein. Ich hätte mich sehr wohl gefühlt, wäre mit dem Hang gut zurecht gekommen. Umso mehr schmerzt es, dass ich mir das Rennen von zu Hause aus im Fernsehen anschauen muss."


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