Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. August 2014 17:57 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Diethart will in die Verlängerung Das Kreuz mit der Bindung Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Vierschanzen-Tournee Nächster Artikel Diethart will in die Verlängerung Das Kreuz mit der Bindung
    Zuletzt aktualisiert: 05.01.2013 um 19:59 UhrKommentare

    Showdown am Dreikönigstag

    ÖSV-Überflieger Gregor Schlierenzauer greift am Sonntag in Bischofshofen nach seinem zweiten Tournee-Gesamtsieg in Folge. Sein schärfster Konkurrent Anders Jacobsen aus Norwegen liegt 10,7 Punkte zurück.

    Anders Jacobsen vs. Gregor Schlierenzauer

    Foto © GEPAAnders Jacobsen vs. Gregor Schlierenzauer

    "Ich freue mich auf den Mega-Showdown in Bischofshofen" strahlte Gregor Schlierenzauer nach seinem Sieg auf dem Bergisel. Dass es am Sonntag im Pongau wirklich zu einem Happy End für den Tiroler kommt, dafür sprechen gleich sechs Gründe:

    Die Fans: Mit einem Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern gehört die Paul-Ausserleitner-Schanze zu den größten Sportstätten in Österreich. Für den finalen Showdown im Pongau wird auch ein volles Haus erwartet - und Schlierenzauer weiß: "In Bischofshofen ist immer eine extrem geile Stimmung. Die Fans können am Sonntag das entscheidende Tüpfelchen auf dem ,i' sein."

    Das Selbstvertrauen: Mit Sätzen wie "Ich führe im Gesamtweltcup mit 152 Punkten Vorsprung - das zeigt, dass ich meine Sache ganz gut mache" oder "Ich habe die Tournee bereits im letzten Jahr gewonnen, habe daher weniger Druck und kann die Situation gut einschätzen" oder "Ich bin in Topform, spüre aber dennoch, dass ich noch Reserven habe" beweist Schlierenzauer, wie stark er mental derzeit drauf ist. Außerdem betont er: "Ich war seit Engelberg nie schlechter als Zweiter. Die Konstanz stimmt also." Und mit seinen 44 Weltcupsiegen braucht er längst niemandem mehr etwas zu beweisen.

    Die Schanze: Der Paul-Außerleitner-Bakken lädt von den vier Tournee-Schanzen definitiv am meisten zum Fliegen ein. Und das Fliegen ist bekanntlich eine Leidenschaft von Schlierenzauer, der sich 2008 zum Skiflug-Weltmeister krönte und sich 2010 in Planica Silber schnappte. Außerdem hält der Stubaier mit 145 m auch den inoffiziellen Schanzenrekord. Aber Achtung! Insgesamt hat der Tiroler bei der Tournee bislang zwar acht Tagessiege geholt (damit ist er hinter Björn Wirkola und Jens Weißflog mit je zehn Erfolgen sowie Janne Ahonen mit neun Siegen bereits die Nummer vier), aber nur einen davon in Bischofshofen. Das war ausgerechnet im Jahr 2007, als er das damalige Tournee-Finale gegen Jacobsen verlor.

    Der Heimvorteil: Zwischen Oberstdorf und Innsbruck verbrachte Schlierenzauer zwei Tage zu Hause in Fulpmes. Dort fand er im Kreise seiner Familie die nötige Ruhe. "Dort habe ich meine Akkus mit Fitness- und Wellness-Einheiten neu aufgeladen." Auch nach seinem Triumph am Bergisel nächtigte der 22-Jährige nochmals daheim - definitiv ein Vorteil gegenüber Jacobsen, der von einem Hotel zum nächsten hetzen musste.

    Die Mannschaft: Zumindest nach außen hin vermittelt das österreichische Team derzeit, dass die Querelen der Vergangenheit aus dem Weg geräumt sind und die Mannschaft trotz der aktuellen Misserfolge Einzelner geschlossen hinter Schlierenzauer steht und ihm mit Tipps unterstützt. "Sie geben mir Sicherheit. Das ist für mich ein tolles Privileg und zeugt bei den anderen von großer Stärke", weiß der Tiroler.

    Der Druck: Schlierenzauer hat die Tournee letztes Jahr gewonnen und geht mit einem Polster von 10,7 Punkte in den Endspurt. Der Druck des Gewinnenmüssens liegt definitiv bei Jacobsen. "Der Norweger hatte in Oberstdorf und Garmisch keinen Druck und sprang befreit zu zwei Siegen. In Innsbruck war der Druck plötzlich da - und Jacobsen konnte nicht damit umgehen", weiß Cheftrainer Alex Pointner.


    kleine.at-Umfrage

    Knapp 800 Leser haben an unserer Umfrage zu Vierschanzen-Tournee teilgenommen. Ganze 74 % glauben, dass Gregor Schlierenzauer den Tournee-Sieg am Sonntag fixieren kann. Nur 16 % tippen auf den Norweger Anders Jacobsen. 5 % glauben an den Deutschen Severin Freund.

    Zitat des Tages

    "Das ist so wie mit den Hasen (Frauen, Anm.). Wenn man immer hinterherrennt, hat man den Stress, ob man gut ausschaut und pünktlich zum Date kommt. Wenn man glücklich ist, kann man das Glaserl Wein sehr gut genießen."

    Gregor Schlierenzauer über das Erreichen seines Lebenstraums Sieg bei der Vierschanzen-Tournee

    Mehr Vierschanzen-Tournee

    Mehr aus dem Web

      Skispringen: Die besten Fotos

      Saisonauftakt der Skispringer 

      Saisonauftakt der Skispringer

       

      Tournee Wertung

       


      Offizielle Website

      http://vierschanzentournee.com/


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!