Kofler nach Tournee zufrieden
Das Finale der Vierschanzen-Tournee ist seinem Ruf auch bei der 60. Auflage gerecht geworden und hat einen Favoriten entscheidend zurückgeworfen.

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Andreas Kofler hatte den Angriff auf den Führenden Gregor Schlierenzauer versprochen, stattdessen musste er Thomas Morgenstern nach einem Absturz auf Rang 27 in der Gesamtwertung noch vorbeiziehen lassen. Der Ärger des Tirolers darüber hielt sich aber in Grenzen, immerhin habe er mit Platz drei noch ein tolles Ergebnis geschafft, so Kofler.
"Ich habe attackiert und alles auf eine Karte gesetzt, es ist mir nicht ganz aufgegangen. Ich bin aber froh, dass ich es versucht habe, weil ich es mir sonst vorhalten lassen müsste", meinte der am Bergisel siegreiche und in Oberstdorf und Garmisch zweitplatzierte Stubaier. Das verpatzte Finale schmerzt zwar, aber insgesamt ist er mit seiner Tournee-Vorstellung zufrieden, versicherte der 27-Jährige. "Es waren einige sehr, sehr gute Sachen dabei. Was gibt es Schöneres, als ein Podium voller Österreicher? Das ist etwas Historisches. Ich bin stolz, dass ich Teil von diesem Ganzen bin", versicherte Kofler.
"Mein Fehler"
Schuld an dem vermurksten Sprung seien nicht die schwierigen Neuschneebedingungen, sondern eigene Fehler gewesen. "Es war sicherlich meine Schuld, es war für die Verhältnisse ein bisschen zu viel", erklärte Kofler. Beim zweiten, nicht mehr gewerteten Sprung habe wieder alles gepasst, merkte Kofler an.










