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    Zuletzt aktualisiert: 02.01.2010 um 21:13 UhrKommentare

    Die Springer hüpfen ihrer Gage hinterher

    Vor dem dritten Tournee-Springen am Sonntag in Innsbruck wurde wieder das Thema Preisgeld laut. So ist ein Sieg im Vergleich zum Vorjahr nur noch ein Drittel wert.

    Eine neue Regelung bringt "Schlieri" & Co. weniger Preisgeld

    Foto © GEPA/AP/Montage Kleine Zeitung DIGITALEine neue Regelung bringt "Schlieri" & Co. weniger Preisgeld

    Die Absage der Qualifikation am Samstag auf dem Bergisel kam unseren Tournee-Dominatoren gar nicht ungelegen, "so haben wir wenigstens einen Tag mehr zum Regenerieren", sah es etwa Thomas Morgenstern. Der freie Tag vor dem dritten Bewerb in Innsbruck bot somit auch Zeit, sich über andere Dinge zu unterhalten - und ein Thema, dass seit Beginn der Saison vor allem die Topspringer quält, ist die neue Preisgeld-Ausschüttung.

    So gibt es heuer erstmals für alle Athleten in den Top 30 eine Belohnung - pro Weltcuppunkt schüttet die FIS 100 Franken (umgerechnet 67 Euro) aus. Sprich der Sieger kassiert 6700, der 30. eben 67 Euro. Der Vergleich zum Vorjahr: Dort warteten auf den Gewinner noch 25.000 Franken (16.800 Euro), dafür gab's nur für die Top 10 eine Gage. "Es ist so schwer, die kleinen Verbände bei der Stange zu halten. Deswegen haben wir den neuen Preisgeld-Schlüssel eingeführt", erklärt es FIS-Renndirektor Walter Hofer.

    Prinzipiell verständlich, doch aus Sicht der Flug-Elite natürlich ein schwerer Schlag. So hat der letztjährige Weltcup-Gesamtsieger Gregor in seiner Rekordsaison (13 Siege) insgesamt 347.261 Euro an Preisgeldern gehamstert und war damit der bestverdienende Wintersportler. Würde er heuer exakt die selben Erfolge abliefern, wären diese unter dem Strich nur noch 137.911 Euro wert. Somit beläuft sich der Verlust auf weit mehr als die Hälfte der Vorjahres-Gage!

    Größerer Aufwand

    "Was bei der Rechnung der FIS vergessen wurde, ist die Tatsache, dass wir Topspringer viel mehr Aufwände haben wie die weniger Guten. Wir müssen stets zu Pressekonferenzen und haben auch sonst noch viele offizielle Verpflichtungen", ärgert sich Schlierenzauer. In ein ähnliches Horn bläst auch Wolfgang Loitzl: "Der Einschnitt ist viel zu massiv. Der Erste verdient nur mein ein Drittel von dem aus dem Vorjahr. Ich möchte wissen, wie die Schifahrer reagieren würden, wenn sie die Streif unter diesen Voraussetzungen hinunter fahren müssten." Zur Information: Der letztjährige Abfahrtssieger in Kitzbühel, Didier Defago, nahm 70.000 Euro mit nach Hause. Und auch im Biathlon ist ein Triumph derzeit mehr wert als im Schispringen - dem Sieger werden 10.000 Euro aufs Konto überwiesen.

    Bleibt nur ein kleines Trostpflaster für die Weitenjäger: So wartet auf den Tournee-Gesamtsieger zumindest ein Auto im Wert von 35.000 Euro.

    ALEXANDER TAGGER

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