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Zuletzt aktualisiert: 25.09.2012 um 14:48 UhrKommentare

Loitzl holt fünften Startplatz für Österreich

Der Steirer Wolfgang Loitzl (32) landete beim Sommer-Kontinentalcup fünf Siege in Folge. Mit dem wieder gewonnenen Selbstvertrauen will der Bad Mitterndorfer zurück an die Spitze.

Wolfgang Loitzl

Foto © GEPAWolfgang Loitzl

Alter schützt vor Erfolg nicht - diesem Leitspruch hält Wolfgang Loitzl hartnäckig die Treue. Mit seinem Doppelpack in Klingenthal feierte der 32-jährige Steirer beim diesjährigen Sommer-Kontinentalcup den fünften Sieg in Folge. Die Belohnung: Der Bad Mitterndorfer sicherte Österreich für den Saisonauftakt im norwegischen Lillehammer (23. November) einen siebenten Startplatz. "Und nach dem jetzigen Stand gehe ich auch davon aus, dass dieser Platz mir zusteht", betont "Wuff".

Bonus war aufgebraucht

Nach zwei eher mäßigen Saisonen ("Vor allem im letzten Winter hatte ich mich beim Material zu sehr verzettelt") war sich Loitzl im heurigen Frühjahr bewusst, "dass alles, was in den vergangenen Jahren für mich gesprochen hatte, aufgebraucht war. Ich musste mich und meinen Trainern neu beweisen." Daher entschied der Ex-Weltmeister, sich unter den Fittichen von Andreas Mitter und Harald Diess im ÖSV-Stützpunkt Salzburg mit der zweiten Trainingsgruppe auf die neue Saison vorzubereiten und den Weg über den Kontinentalcup einzuschlagen. "Dort erschien die Aussicht, über den Erfolg wieder Selbstvertrauen und Spaß zu finden, größer", erklärt Steiermarks langjähriges Aushängeschild in Sachen Skispringen. Und die Rechnung ist aufgegangen.

Athletischer Sprungstil

Dass es auch auf dem Materialsektor durch die neuen, hautengen Anzüge eine neue Herausforderung gab, spielte dem Steirer ebenso in die Karten. "Die Trainer haben mehrfach betont, dass die neue Technik meinem athletischen Sprungstil sehr entgegenkommt. Das hat mich zusätzlich motiviert."

Die Gefahr, dass die Topform zu früh kommt, ortet Loitzl, der nun bis zu den österreichischen Meisterschaften in Bischofshofen und Villach (5./6. Oktober) pausiert und seine Suche nach einem neuen Kopfsponsor intensiviert, nicht. "Ich springe jetzt auf einem guten Niveau, habe aber noch Reserven." Und seine Ziele? "Wenn mir ein guter Start in den Winter gelingt, ist auch eine WM-Medaille realistisch."

ALEXANDER TAGGER

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