Die besten Freunde werden sie wohl auch künftig nicht
"Wenn zwei Rennpferde in einem Team sind, kann das Gefahren bergen. Es kann eine Chance sein, damit gut umzugehen und Energie daraus zu schöpfen", sagte Gregor Schlierenzauer über das Verhältnis zu Thomas Morgenstern.

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Das Verhältnis der ÖSV-Spitzenspringer Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer ist nicht immer frei von Friktionen gewesen. Die besten Freunde werden sie wohl auch künftig nicht mehr, doch die zwei Dreifach-Weltmeister von Oslo haben gelernt, mit der Situation umzugehen. "Wir haben unsere Lehren daraus gezogen und uns beide weiterentwickelt. Es ist genug da für jeden von uns", erklärte Weltcupsieger Morgenstern vor der neuen Saison in Kuusamo.
Cheftrainer Alexander Pointner hat zwei Ausnahmeathleten in seinem Erfolgsteam. Ein Top-Duo, das es in früheren Jahren in anderer Konstellation u.a. mit Armin Kogler/Hubert Neuper und Ernst Vettori/Andreas Felder im ÖSV schon gegeben hat. Diese waren jeweils beste Freunde. Morgenstern und Schlierenzauer brauchten einige Zeit, um zumindest eine gute Basis zu finden.
"Wenn zwei Rennpferde in einem Team sind, kann das Gefahren bergen. Es kann aber eine Chance sein, damit gut umzugehen und positive Energie daraus zu schöpfen", sagte der vier Jahre jüngere Schlierenzauer und sieht die aktuelle Situation wie sein Kärntner Kollege recht entspannt. "Wir sind gelassener geworden, haben beide viel erreicht und sind nicht mehr so verbissen. Wir können es jetzt genießen."










