Morgi und Koch gut zuhause gelandet
Thomas Morgenstern und Martin Koch sind am Montag in Klagenfurt gelandet und erholen sich bis zum letzten Saison-Springen in Planica zuhause. Beide setzen übrigens im Eishockey-Halbfinale auf den VSV.

Foto © GEPAWM-Mitbringsel. Die sechs Medaillen von Morgenstern & Koch (Erster und Zweiter von links)
"Als Kärntner muss ich im Eishockey-Halbfinale zum VSV halten", scherzte Thomas Morgenstern Montag am Klagenfurter Flughafen. Sein Teamkollege im weltmeisterlichen Schispringer-Team, Martin Koch, ergänzte gleich: "Als Villacher halte ich natürlich zu meinen Adlern." Kurz davor war das Duo dem Flieger aus München entstiegen: "Um 4 Uhr früh hieß es in Lahti Tagwache. Jetzt sind wir endlich daheim." Als Empfangskomitee stand eine Abordnung ihres Heimatklubs SV Villach unter Obmann Jörg Moser sowie Villachs Vizebürgermeister Richard Pfeiler und Journalisten parat.
Noch läuten keine Hochzeitsglocken
Denen erzählte Thomas, dass er "niemandem geglaubt hätte, hätte mir jemand so eine Saison vorhergesagt. Das Erreichte ist so utopisch, dass ich keinen Cent darauf gesetzt hätte." Obwohl die Saison schon am Donnerstag in Planica weitergeht, er noch nach Zakopane zum Abschiedsspringen von Adam Malysz muss, freut sich der 24-Jährige "auf die Zeit danach. Da kann ich die Erfolge verarbeiten, die letzten Kleinigkeiten beim neuen Haus erledigen und den Urlaub planen." Nicht geplant ist die Hochzeit mit seiner Kristina. "Zumindest nicht in den nächsten Monaten", dementierte der dreifache Weltmeister von Oslo schmunzelnd.
Der "sportliche Ziehvater" der beiden, Heinz Kuttin, sieht "Thomas einen Schritt vor dem Rest der Springer-Elite. Er weiß aber, dass nächstes Jahr alles anders sein kann und wird weiter hart an sich arbeiten." Das will auch Koch tun: "2012 gibt es in Vikersund eine Schiflug-WM, da bin ich auf alle Fälle dabei." Den heurigen Winter bezeichnete der 29-Jährige mit Spitznamen "Matsch" als "jene Saison, in der vieles positiv zusammengespielt hat. Seit 2004, da wollte ich aufhören, konnte ich jedes Jahr etwas dazulernen, führte jeder getane Schritt in die richtige Richtung." Nach Planica verschwindet der Villacher: "Ich fahre auf Urlaub und der führt mich so weit weg, dass mich niemand erreicht." Hoffentlich viele Menschen erreicht die Foto-Ausstellung "Snapshot" von Gregor Schlierenzauer. Mit einer Einwegkamera erstellte er sein persönliches visuelles Tagebuch. Zu sehen ist es bis 31. März in der Volksbank in Klagenfurt.










