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    ÖSV-Team für Skisprung-Weltcupauftakt fixiert Schlierenzauer von neuer Regel nicht angetan Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Skispringen Nächster Artikel ÖSV-Team für Skisprung-Weltcupauftakt fixiert Schlierenzauer von neuer Regel nicht angetan
    Zuletzt aktualisiert: 12.03.2011 um 17:46 UhrKommentare

    Österreich feierte bei Team-Bewerb in Lahti klaren Sieg

    Das österreichische Team, mit Schlierenzauer, Kofler, Koch und Morgenstern, gewinnt das Teamspringen in Lahti mit 20,7 Zählern Vorsprung vor Norwegen. Dritter wird Polen.

    Das Quartett

    Foto © APADas Quartett

    Die österreichischen Schispringer bleiben in dieser Saison in Teambewerben weiter ungeschlagen. Am Samstag haben Gregor Schlierenzauer, Martin Koch, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern in Lahti mit 1.086,0 Punkten auch den vierten Weltcup-Mannschaftsevent dieser Saison gewonnen, dazu kommen die beiden WM-Triumphe in Oslo. Am nächsten Samstag folgt noch in Planica ein Teambewerb. Zweiter in Lahti wurde mit 20,7 Zählern Rückstand Norwegen, Rang drei ging an Polen. Nach dem ersten Durchgang war der Kampf um den Sieg noch ziemlich offen gewesen, erst Schluss-Springer Morgenstern setzte sein Team mit einem 126,5-m-Satz an die Spitze. Der Vorsprung auf die "Norsker" betrug jedoch nur 0,7 Zähler, nach Schlierenzauers zweitem Versuch bzw. insgesamt fünf Durchgängen waren die beiden Teams gar gleichauf gelegen. Doch ein 130,5-m-Sprung von Koch trennte die Spreu vom Weizen und stellte die ÖSV-Weichen auf Sieg.

    Die Revanche

    "Der Sprung war sehr gut", äußerte sich Koch zufrieden. "Ich habe die Kante besser getroffen als vorher (Anm.: im ersten Durchgang), da hatte ich gleich mehr Höhe beim Fliegen." Kofler mit 125,5 und Morgenstern mit 127,5 m bauten den Vorsprung noch leicht aus, womit sich die österreichische Equipe für die in Lahti am 6. März des Vorjahres erlittene Niederlage an den Norwegern revanchierte. Damals hatten die Skandinavier drei Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher. Der aktuelle Triple-Weltmeister Morgenstern hatte wohl nicht 100 Prozent geben müssen, um sich ein gutes Gefühl für den für Sonntag um 15.00 Uhr angesetzten Einzelbewerb zu holen. "Ich fühle mich hier sehr wohl. Es war nicht das Gelbe vom Ei,", meinte der Kärntner zu seinen Sprüngen, "aber man soll die Feste feiern wie sie fallen." ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner genoss den Erfolg: "Ich möchte der Mannschaft gratulieren. Sie hat nach der WM professionell weitergearbeitet."

    Mit Schlierenzauer war ein weiterer Triple-Weltmeister von Oslo hinter seinen Teamkollegen in der Leistung etwas zurückgeblieben, der Tiroler kam auf 122,5 und 123,5 m. "Es waren keine Bombensprünge, aber schlecht waren sie auch nicht", beruhigte er, fügte aber an: "Ich tu mir nicht leicht mit der Schanze." Kofler darf da schon zuversichtlicher sein. "Ich habe mich schön langsam steigern können. Im technischen Bereich habe ich noch ein, zwei Sachen offen, die zu machen sind." Die Polen verwiesen mit 1.028,3 Punkten Deutschland um 10,4 Zähler auf Platz vier, wobei Adam Malysz im viertletzten Weltcupbewerb seiner Karriere im zweiten Durchgang mit 131,5 m der weiteste Satz des Tages gelang. Sein Landsmann Kamil Stoch zeigte als Sechster in einer fiktiven, von Malysz gewonnenen Einzelwertung erneut auf, womit der Routinier des polnischen Teams etwas beruhigter in die Schisprung-Pension gehen kann,.


    Das Endergebnis:

    1. Österreich 1.086,0 Punkte (Gregor Schlierenzauer 122,5 m/123,5; Martin Koch 125,0/130,5; Andreas Kofler 124,0/125,5; Thomas Morgenstern 126,5/127,5) 2. Norwegen 1.065,3 (Anders Bardal 127,0/123,5; Johan Remen Evensen 125,5/125,0; Anders Jacobsen 119,0/119,0; Tom Hilde 125,5/129,0) 3. Polen 1.028,3 (Tomasz Byrt 112,5/114,0; Piotr Zyla 118,0/119,5; Kamil Stoch 127,0/127,5; Adam Malysz 126,5/131,5) 4. Deutschland 1.017,9 - 5. Slowenien 999,7 - 6. Finnland 960,1 - 7. Japan 939,6 - 8. Tschechien 937,7

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