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Zuletzt aktualisiert: 29.01.2011 um 19:30 UhrKommentare

Die rot-weiß-roten Adler weiter im Steigflug

46,7 Punkte Vorsprung! Thomas Morgenstern und Co. dominierten am Samstag den Teambewerb in Willingen: klarer Sieg vor Deutschland und Polen.

Das rot-weiß-rote Erfolgsteam

Foto © GEPADas rot-weiß-rote Erfolgsteam

Thomas Morgenstern saß als letzter Springer der Konkurrenz am "Zitterbalken". Doch zum Zittern gab es keinen Grund. Der Kärntner hätte nur einen 120-Meter-Satz in den Schnee setzen müssen, um den Sieg der Österreicher beim Weltcup-Teamspringen in Willingen zu fixieren. Der Vierschanzen-Tourneesieger nahm es locker - und landete bei 143,5 Metern. Tageshöchstweite! Seine Teamkollegen - Gregor Schlierenzauer, Martin Koch und Andreas Kofler - jubelten mit Morgenstern im Auslauf. Das ÖSV-Quartett siegte ganz überlegen mit 1071,8 Punkten vor Gastgeber Deutschland (1025,1) und Polen (1015,7). Für Österreich war es bereits der vierte Teamsieg auf dem Bakken von Willingen. Die Polen standen das erste Mal seit zwei Jahren bei einem Teambewerb wieder auf dem "Stockerl".

Nur nach dem ersten von acht Sprüngen lag Österreich nicht auf dem ersten Rang. Der Pole Kamil Stoch hatte mit einem 139-Meter-Satz Gregor Schlierenzauer (135,5 m) auf den zweiten Rang verwiesen. Mit einem 140-m-Flug stellte der zweite ÖSV-Starter, der Kärntner Martin Koch, aber die alte Hackordnung her, von diesem Moment an war die Truppe von Cheftrainer Alexander Pointner nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Am Ende hatten die rot-weiß-roten Adler 46,7 Zähler Vorsprung auf Verfolger Deutschland, umgerechnet sind das mehr als 25 Meter.

Am Sonntag steht in Willingen ein Einzelbewerb auf dem Programm. Thomas Morgenstern gilt als Topfavorit, für den Kärntner wäre es der erste Einzelerfolg in Willingen. Beginn ist um 14 Uhr, ORF eins überträgt live.


Mannschafts-Springen, Samstag

  1. Österreich 1.071,8
  2. Deutschland 1.025,1
  3. Polen 1.015,7
  4. Norwegen 1.010,9
  5. Finnland 954,5
  6. Japan 954,4
  7. Slowenien 941,9
  8. Tschechien 869,8
  9. Italien 395,0
  10. Russland 372,0

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