"Morgi" gewinnt erstes Schifliegen
Der Kärntner Überflieger setzt die "Morgi-Festspiele" fort und holt sich vor Simon Ammann, Roman Koudelka, Adam Malysz und Wolfgang Loitzl (AUT) erstmals ein Schifliegen.

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Fast, aber eben nur fast, hätte man Roman Koudelka den Sieg vor heimischem Publikum gegönnt. Mit 211 Metern segelte der 21-jährige Tscheche im zweiten Durchgang auf seine persönliche Bestweite und durfte am Ende als Dritter über seinen ersten Weltcup-Podestplatz jubeln. In den Schatten gestellt wurde die Konkurrenz aber erneut von Thomas Morgenstern, der nicht nur den tschechischen Junioren-Weltmeister von 2007, sondern vor allem den Schweizer Simon Ammann auf die Plätze verwies. Für Morgenstern, der vor Harrachov auf der Vierschanzen-Tournee dominiert hatte, war es wie für seinen Landsmann Martin Koch eine Premiere: Erstmals siegte der Kärntner im Schifliegen. "Der erste Durchgang war möglicherweise der beste Flug meiner Karriere."
Ammann war im ersten Durchgang ein sensationeller Satz über 215,5 Meter gelungen, der Schweizer stand den Sprung allerdings nur mit großer Mühe und musste so Punkteabzüge hinnehmen, 197,5 Meter im zweiten Durchgang sicherten dem Olympiasieger von Vancouver aber Platz zwei. Der zweite Durchgang auf der Schiflugschanze war von schwierigen Bedingungen gekennzeichnet. Immer wieder änderte die Jury aufgrund wechselnder Windverhältnisse die Anlaufluke. Darunter litt auch Martin Koch, der am Samstag gewonnen hatte, sichtbar: Nach einem fünften Platz im ersten Durchgang rutschte Koch im Endklassement auf Platz neun ab. Wolfgang Loitzl landete auf Platz fünf.











