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    Zuletzt aktualisiert: 01.12.2010 um 21:18 UhrKommentare

    Die Jury bremste die "Adler" aus

    Der Springer-Zirkus machte in Kuopio Station. Eine fragwürdige Entscheidung der Jury stahl den ÖSV-Adlern die Show. Kofler wurde als bester Österreicher Vierter, der Sieg ging an den Finnen Larinto.

    Ville Larinto

    Foto © GEPAVille Larinto

    Kopfschütteln herrschte gestern beim Weltcup-Springen in Kuopio im Lager der Österreicher. Der Auslöser: Im ersten Durchgang hatte die Jury just vor den letzten beiden Athleten (Thomas Morgenstern und Andreas Kofler) den Anlauf um einen ganzen Meter verkürzt. Und das nur deshalb, weil der Finne Ville Larinto zuvor auf 129,5 m gesegelt war, damit aber dennoch 5,5 m hinter dem Schanzenrekord blieb. Zwar bekamen die ÖSV-Adler wegen des geringeren Anlaufs Punkte gutgeschrieben, doch verschlechterte das oft kritisierte, neue Rechensystem dennoch deren Ausgangsposition. Die Folge: Kofler kam im ersten Durchgang "nur" auf Rang fünf, Morgenstern als zweitbester Österreicher gar nur auf den zehnten Platz.

    Tageshöchstweite

    Mit der Wut im Bauch hieß es dann für den zweiten Durchgang im ÖSV-Adlerhorst "totaler Angriff". Und Morgenstern, der im ersten Durchgang nur 114,5 m notiert hatte, knallte in seinem zweiten Versuch 130 m (Tageshöchstweite) in den Auslauf und verbesserte sich damit noch auf den fünften Platz. Auch Kofler schaffte bei seinem zweiten Sprung 129,5 m und reihte sich damit einen Rang vor "Morgi" als bester Österreicher ein. Auf das Stockerl fehlten dem Tiroler, der aber zumindest seine Weltcupführung verteidigen konnte, nur 0,6 Punkte. Damit blieb in Kuopio wie im Vorjahr auch heuer das Podest aus rot-weiß-roter Sicht verwaist.

    Den Sieg sicherte sich am Ende Lokalmatador Larinto, der mit dem Minimal-Vorsprung von 0,1 Punkten auf seinen Landsmann Matti Hautamäki nicht nur den ersten Sieg seiner Karriere, sondern zugleich den 150. in der finnischen Schisprung-Geschichte feierte. Platz drei holte wie schon in Kuusamo der Schweizer Simon Ammann.

    Weiter ihrer Form weit hinterher springen Gregor Schlierenzauer (16.) und Wolfgang Loitzl (26.), die wie schon beim Weltcup-Auftakt in Kuusamo enttäuschten.

    ALEXANDER TAGGER

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