Ex-Weltmeister Schmitt bangt um Olympia
Der Vize-Weltmeister von Liberec 2009, der auf ein Antreten im Kulm-Schifliegen verzichtet hatte, muss wegen eines Erschöpfungssyndroms eine längere Wettkampfpause einlegen.

Foto © APDefizit im Energiestoffwechsel
Der frühere deutsche Schisprung-Topstar Martin Schmitt bangt um seinen Olympia-Einsatz. "Martin braucht Zeit, um seinen Energiehaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Er wird daher nicht an den nächsten Weltcup-Springen teilnehmen", sagte Bundestrainer Werner Schuster. "Wir werden alles unternehmen, damit er sein Körpergefühl wiedererlangt, um leistungsfähig zu sein. Derzeit sehe ich seinen Olympia-Start nicht gefährdet."
Nach der verpatzten Vierschanzentournee hatte Schmitt, der sich in den vergangenen Wochen oft nicht fit gefühlt hatte, die Heimreise angetreten und sich einer gründlichen Untersuchung unterzogen. "Die medizinischen Tests, die ich in den letzten Tagen absolviert habe, bestätigten mein Gefühl", sagte Schmitt. Team-Arzt Mark Dorfmüller präzisierte: "Es handelt sich um ein von mehreren Faktoren ausgelöstes Defizit im Energiestoffwechsel." Schmitt wird nun ein individuelles Aufbautraining absolvieren. "Ich werde jetzt erst einmal die Energiespeicher auffüllen und einige Ruhetage einschieben. Mein Ziel ist es, danach wieder schnellstmöglich fit zu werden, um mich dann intensiv auf die Olympischen Spiele vorzubereiten", teilte der 31-Jährige mit.










