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    Zuletzt aktualisiert: 29.12.2012 um 11:36 UhrKommentare

    Fenninger: "Bin nicht eine Klasse besser"

    Warum sie den Riesentorlauf auf dem Semmering so souverän gewonnen hat, wieso der 28. Dezember ein ganz besonderer Tag für sie ist und wie sie mittlerweile gelernt hat, mit dem Rummel um ihre Person umzugehen - Ski-Star Anna Fenninger im Interview. Von Thomas Huber.

    Für ihren Sieg am Zauberberg gab's für Anna Fenninger eine ganz besondere Trophäe

    Foto © GEPAFür ihren Sieg am Zauberberg gab's für Anna Fenninger eine ganz besondere Trophäe

    Nach Platz zwei in Aare hast du heute deinen ersten Riesentorlauf in dieser Saison gewonnen. Noch dazu vor heimischem Publikum am Semmering - und mit einem Vorsprung von mehr als einer Sekunde. Wie fühlt sich dieser Jahresausklang an?
    ANNA FENNINGER: Es ist irgendwie verrückt. Ich habe keine Ahnung, was da passiert. Ich habe erstmals geführt, hab's aber cool runtergebracht.

    Wie groß war der Druck, als du heute zum ersten Mal als Halbzeitführende in den zweiten Lauf gegangen bist?
    FENNINGER: Ich war nicht nervöser als sonst. Ob Dritte, Zweite oder Erste, das Gefühl ist immer gleich. Für mich war klar: Ich muss weiterkämpfen, da die anderen auch gut drauf sind. Da darf man sich nichts erlauben. Man muss attackieren. Ich bin froh, dass das aufgegangen ist.

    Die Verhältnisse waren heute am Semmering nicht einfach. Trotzdem hast du zwei Mal Laufbestzeit aufgestellt. Warum, glaubst du, hast du das Rennen heute so dominiert?
    FENNINGER: Das ist schwer zu sagen. Ich bin jetzt nicht eine Klasse besser. Ich glaube, ich habe meine Stärken einfach gut ausspielen können. Vor allem im zweiten Durchgang war es sehr schwierig. Aber ich bin gut mit der Piste zurecht gekommen. Die dickeren Kanten auf meinen Skiern haben vor allem im ersten Lauf sehr geholfen, da es sehr weich und schmierig war. Es war einfach ein guter Tag für mich.

    Dein Name ist bisher bei vier Versuchen am Semmering noch nie in den Ergebnislisten aufgetaucht, heute der Sieg. Hast du vor dem Start an diese Unserie gedacht?
    FENNINGER: Nein, ich habe die Jahre davor abgehakt. Das hat funktioniert. Aber das ist nicht nur hier so. Auch auf anderen Strecken, wo's nie so gelaufen ist, habe ich es geschafft, die Vergangenheit hinter mir zu lassen.

    Vor genau einem Jahr hast du in Lienz deinen ersten Riesentorlauf gewonnen, heute deinen zweiten. Die Zeit nach Weihnachten scheint dir besonders zu liegen.
    FENNINGER: Ich weiß nicht gerade, warum es der Tag so in sich hat für mich. Für mich war's wichtig, dass ich mir das Selbtsvertrauen hole. Ich habe mir das erarbeitet. Letztes Jahr war's ähnlich. Ich habe mich erst in den Riesentorlauf hineinkämpfen müssen. Heuer kommt das für mich weniger überraschend. Nun versuche ich, das in die nächsten Wochen mitzunehmen. Das habe ich im letzten Jahr leider nicht geschafft.

    Im Vorjahr war dir der Rummel um deine Person zuviel, mittlerweile scheinst du das abgelegt zu haben. Täuscht dieser Eindruck?
    FENNINGER: Da muss man unterscheiden: Wenn ich aus dem Starthaus fahre, taugt mir das Zujubeln der Fans. Das pusht mich, auf der Strecke bin ich in meinem Element. Nur abseits der Piste war mir der Rummel einfach oft zu viel. Ich muss mich nicht rechtfertigen, wenn ich nicht immer Zeit für ein Autogramm habe. Das habe ich mittlerweile gelernt. Echte Fans akzeptieren das.

    Mit dem ersten Saisonsieg im Gepäck, wie geht es für dich nun weiter? Ist dein Fokus bereits auf die Ski-WM im Februar in Schladming gerichtet?
    FENNINGER: Ich werde mich jetzt darauf konzentrieren, meine Form bis zur WM weiter zu steigern. Im Riesentorlauf bin ich schon soweit, dass ich mir vorstellen kann, im Februar zu gewinnen. Im Super-G und in der Abfahrt habe ich sicher noch viel Arbeit. Jetzt gebe ich aber erstmal Ruhe und dann will ich mich von Woche zu Woche weiter steigern.

    INTERVIEW: THOMAS HUBER

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