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    Zuletzt aktualisiert: 27.12.2012 um 19:33 UhrKommentare

    Burkhard Schaffer: Der Chef als Kumpel

    Der 46-jährige Steirer Burkhard Schaffer macht Österreichs Abfahrer schnell. Aber auch der Trainer wartet noch auf den ersten Saisonsieg seiner Schützlinge.

    Burkhard Schaffer

    Foto © GEPABurkhard Schaffer

    Die Weihnachtspause war kurz für die Abfahrer, schon am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es nach Bormio. Und die Ersten, die immer am neuen Ort sind, sind immer die Trainer. Seit heuer ist das bei den Abfahrern ein Steirer, Burkhard Schaffer. Dabei ist der 46-Jährige alles andere als ein Neuling im Geschäft. Und deshalb antwortet er auch auf die Frage, ob Abfahrtstrainer der Österreicher der Traumjob sei, mit einem Lächeln: "Das war ich ja schon." Stimmt. Allerdings bei den Damen, von 1999 bis 2001 in der "goldenen Ära" einer Götschl, einer Meissnitzer, einer Dorfmeister. Und auf eines besteht Schaffer: "Und wer auch immer das Gegenteil meint: Zumindest bei den Mädels von damals gab es keinen Unterschied zu den Herren und ich habe auch keinen gemacht. Die Damen waren genauso einsatzfreudig, haben genauso riskiert. Und schon im Sommertraining konnten die Sprünge nicht weit genug gehen." Sehr wohl aber sei es etwas Besonderes, Abfahrer schnell zu machen. "Weil ich mich noch an meine Kindheit erinnern kann. Und da wäre kaum ein Lehrer auf die Idee gekommen, wegen eines Slaloms den Unterricht zu unterbrechen. Abfahrten haben wir aber geschaut", sagt Schaffer.

    Nach den österreichischen Damen zog es Schaffer ins Ausland; zu den Herren, er war in Norwegen, baute in Kanada das so erfolgreiche Team rund um Erik Guay, John Kucera, Jan Hudec und Co. auf und machte die Slowenen zu Abfahrern. Jetzt ist er wieder in Österreich. Schaffer ist kein Mann der großen Worte, im Weltcup-Zirkus ist er auch als harter Hund bekannt. Eine Charakterisierung, die ihm nicht gefällt: "Ich bin vielleicht in einigen Dingen mutiger als andere. Aber mit Schikane hat das nichts zu tun. Mit einigem Abstand werden die meisten sagen: recht hat er gehabt, damals."

    Vielmehr sieht sich Schaffer als Trainer, der individuell auf seine Schützlinge eingeht. "Bei manchen musst du der Chef sein, bei manchen eher der Kumpel." Nur eines fordert er immer: Einsatz - und Eigenverantwortung. Und Schaffer hat seine Prinzipien, etwa bei der Kurssetzung. "Ein Speed-Bewerb muss auch schnell sein, sonst kann man ja Riesentorlauf und Slalom fahren", sagt er. In Beaver Creek setzte er den Super-G, in dem Max Franz stürzte und viele ausfielen. Was folgte, war Kritik. "Aber die prallt an mir ab", versichert Schaffer, "weil ich nicht unfair gesetzt habe." Im Gegenteil: "Der Job des Läufers ist es, schnell ins Ziel zu kommen, sich alles genau anzusehen. Sonst wäre es langweilig."

    Langweilig ist es in Bormio aber ohnehin keinem. Diese Abfahrt ist nach Weihnachten ein besonderer Härtetest. Vor allem für das österreichische Team, das nach wie vor auf einen Sieg wartet. Wann der passiert? "So schnell wie möglich", sagt Schaffer. Und die Heim-WM in Schladming? "Wir bereiten uns so gut es geht darauf vor. Aber planen kann man keine Medaille. In Kanada haben wir alles auf Vancouver 2010 ausgerichtet. Aber Olympiasieger ist Didier Defago geworden."

    MICHAEL SCHUEN

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