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    Zuletzt aktualisiert: 28.12.2012 um 18:06 UhrKommentare

    Anna Fenninger, Königin vom Zauberberg

    Anna Fenninger hat den Damen-Riesentorlauf am Semmering überraschend klar dominiert. Die Salzburgerin kam mit den schwierigen Bedingungen am besten zurecht und gewann vor Tina Maze und Tessa Worley. Lokalmatadorin Kathrin Zettel wurde nur 7. Die Kleine Zeitung berichtet heute live vom Zauberberg.

    Überlegen vorne: Anna Fenninger

    Foto © APÜberlegen vorne: Anna Fenninger

    Anna Fenninger hat wieder an einem 28. Dezember und wieder in Österreich ihr zweites Weltcuprennen gewonnen. Die 23-jährige Salzburgerin gewann am Freitag auf dem Semmering und damit exakt ein Jahr nach ihrem Premierentriumph in Lienz erneut einen Riesentorlauf. Die junge Kombi-Weltmeisterin distanzierte dabei mit zweimaliger Laufbestzeit die Saison-Dominatorin Tina Maze um gleich 1,10 Sekunden, Platz drei ging an die französische Titelverteidigerin Tessa Worley. Lokalmatadorin Kathrin Zettel kam über Platz sieben nicht hinaus.

    Fenninger: "Hab's cool runtergebracht"

    Schneefall, Wind und am Ende Nebel waren beim Auftakt der zehnten Weltcup-Auflage am Zauberberg vor den Toren Wiens unangenehme Begleiter. Auch die Piste, die wegen des tagelangen Warmwetters mit PTX präpariert hatte werden müssen, machte den sechsten Saison-Riesentorlauf für die Damen zu einer besonderen Herausforderung. Mit Fenninger meisterte ausgerechnet eine diese Umstände am perfektesten, die bisher am Semmering noch kein einziges Ergebnis ins Ziel gebracht hatte.

    Diesmal machte die Salzburgerin gleich in den ersten 30 Sekunden alles klar. Im oberen Flachteil, wo viele ihrer Konkurrentinnen vom Wind förmlich "verblasen" wurden, fuhr Fenninger gleich im ersten Lauf eine halbe Sekunde Vorsprung heraus. Dass es nicht nur der Wind gewesen war, bewies die Adneterin dann aber unter Flutlicht eindrucksvoll auch mit klarer Bestzeit im deutlich flüssiger gesetzten Entscheidungslauf.

    Fotoserie: Foto-Highlights: Damen-RTL am Zauberberg

    Und das, obwohl sie erstmals in ihrer Karriere als Führende in eine Entscheidung gegangen war. "Es ist irgendwie verrückt. Ich habe keine Ahnung, was da passiert", wunderte und freute sich Fenninger nach ihrer RTL-Gala über ihren überfälligen, zweiten Weltcupsieg. "Ich habe erstmals geführt, hab's aber cool runtergebracht", stellte Fenninger erfreut fest.

    Entscheidend sei das große Selbstvertrauen aus dem Training gewesen. Dass sie mit breiteren Kanten auf den (Head-) Skiern fährt, könnte auch mit ein Grund für den Riesenvorsprung gewesen sein. "Anna ist förmlich geflogen", gratulierte Worley und die fünffache Saisonsiegerin Maze, die auch im sechsten Riesentorlauf auf das Podest kam und damit ihre Weltcup-Gesamtführung vor dem Slalom am Samstag weiter ausbaute, verbeugte sich vor der Österreicherin. "Anna war heute Extraklasse, einfach unschlagbar."

    Ihre Siegchancen schnell verspielt hatte hingegen Zettel. Die niederösterreichische Mitfavoritin verspielt ihre Chancen dort, wo Fenninger die Basis für ihren Triumph gelegt hatte. "Ich habe alles schon im ersten Durchgang aufgerissen. So gesehen ist Platz sieben okay", gab sich die 26-Jährige aber gefasst.

    "Wenigstens habe ich Punkte gehamstert"

    Brillenkamera-Test erfolgreich

    Michaela Kirchgasser war im Riesentorlauf Testpilotin für eine neue Brillenkamera. Die von der Firma Riedel (sie sorgte auch für die Bilder von Felix Baumgartners Sprung aus dem Weltall) erzeugte Kamera bestand den Test, lieferte gestochen scharfe Bilder vor dem Start und während der Fahrt.

    "Kamera und Sender sind 48 Gramm leicht, die spürst du beim Fahren nicht", sagte Kirchgasser. Erste Livebilder auf Sendung wird es von den technischen Bewerben bei der WM in Schladming geben. Ob das Gerät danach im Weltcup zum Einsatz kommt, steht in den Sternen. Die Funkfrequenzen sind immens teuer, weil es für jede Läuferin eine eigene geben muss.

    Dass ihr der Wind oben im flachen Startteil ins Gesicht geblasen hatte, wollte Zettel nicht als - alleinige - Ausrede gelten lassen. "Auch eine andere Linienwahl wäre besser gewesen", gab sie sich sportlich fair. "Wenigstens habe ich Punkte gehamstert", stellte die mit 502 Punkten hinter Maze (999) und Maria Höfl-Riesch (582) auf Platz drei der Weltcup-Wertung liegende Niederösterreicherin fest. Fenninger (450) ist schon Vierte.

    Neben Fenninger und Zettel machte auch Elisabeth Görgl mit einem engagierten zweiten Lauf ("Der erste war ganz schlecht") und Platz neun einen Schritt in Richtung WM-Team. Michaela Kirchgasser (15.), Steffi Köhle (21.) und Eva-Maria Brem (26.) rittern um einen weiteren Platz.

    Stark fuhr auch US-Jungstar Mikaela Shiffrin, die mit Rang acht persönliche Bestleistung im RTL erzielte. Am Samstag ist die 17-jährige Mitfavoritin im Slalom.


    Endstand, RTL am Semmering

    • 1. Anna Fenninger (AUT)
    • 2. Tina Maze (SLO)
    • 3. Tessa Worley (FRA)
    • 4. Maria Höfl-Riesch (GER)
    • 5. Viktoria Rebensburg (GER)
    • 6. Jessica Lindell-Vikarby (SWE)
    • 7. Kathrin Zettel (AUT)
    • 8. Mikaela Shiffrin (USA)
    • 9. Elisabeth Görgl (AUT)
    • 10. Maria Pietilä-Holmner (SWE)
    • 15. Michaela Kirchgasser (AUT)
    • 21. Stefanie Köhle (AUT)
    • 26. Eva-Maria Brem (AUT)

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    Foto © Thomas Huber

    Bild vergrößernBeste Stimmung am Zauberberg - trotz SchneefallFoto © Thomas Huber

    Maze mit Podest-Rekord

    Tina Maze hat mit Rang zwei am Semmering und ihrem zehnten Saison-Podestplatz auch einen Damen-Rekord aufgestellt. Die slowenische Weltcup-Gesamtführende hat es in neun der zwölf Weltcup-Riesenslaloms des Kalender-Jahres 2012 in die Top-3 geschafft. Damit hat die 29-Jährige nicht nur Lise-Marie Morerod (SUI/1977), Deborah Compagnoni (ITA/1997) und Anita Wachter (AUT/1999) übertroffen, sondern auch eine persönliche Bestmarke von Marcel Hirscher galisiert.

    Auch der Salzburger hat 2012 neun Stockerplätze im Riesentorlauf geschafft. Damit liegt Hirscher Geschlechter übergreifend auf Platz zwei hinter dem Schweden Ingemar Stenmark, der 1979 und 1981 jeweils zehn RTL-Podestplätze geholt hat.

    "Es sind aber nicht die Rekorde oder die Punkte, die mich stolz machen", erklärte Maze in Niederösterreich. "Es ist mein Skifahren und die harte Arbeit die dorthin geführt hat, wo ich jetzt bin."

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    Bild vergrößernMaskottchen "Hopsi", festgehalten auf Twitter von Kollege "Hubsi"Foto © Thomas Huber

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