Operation oder Karriereende bei Zettel?
Als ob Kathrin Zettel in den vergangenen Jahren nicht schon genug leiden musste, kam jetzt eine weitere Verletzung hinzu. Lässt sich die 25-Jährige nicht operieren, ist es mit dem Spitzensport vorbei.

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"Sie schleppt seit ihrem Sturz 2007 bei der Kombinationsabfahrt in Tarvis eine Knorpelverletzung im linken Knie mit sich herum. Diese wurde jedoch aufgrund all ihrer anderen Probleme nie richtig diagnostiziert", sagt Manager und Mentaltrainer Valentin Hobel.
Erst jetzt, bei den kräfteraubenden Ski-Tests für die neue Saison, trat der Knorpelschaden zutage. Nach jedem Lauf wurden die Schmerzen größer - und erst bei einer genauen Untersuchung fanden die Ärzte den wahren Grund für die Probleme.
Kathrin Zettel kehrt am Mittwoch von einem lange geplanten Indien-Urlaub mit Ski-Kollegin Andrea Fischbacher zurück, am Donnerstag gibt es ein Gespräch mit ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl, in dem die weitere Vorgehensweise diskutiert wird.
Unter das Messer
Eines steht jedenfalls fest: Lässt sich die 25-Jährige nicht operieren, ist es mit dem Spitzensport vorbei. "Sie könnte zwar Ski fahren. Aber sie könnte nicht um den Sieg mitfahren und der Schaden im Knie würde immer größer und größer", sagt Hobel. Daher wird sich Zettel wohl unter das Messer legen müssen und zumindest zehn Wochen benötigen, bis sie dann wieder rennmäßig trainieren kann. Eile ist freilich geboten. "Entscheidet sie sich für die Operation, sollte diese so schnell wie möglich passieren. So haben wir es vorab zumindest einmal abgesprochen", sagt Hobel.
Noch ist die Ski-WM 2013 in Schladming das große Ziel der Technikerin, die in der vergangenen Weltcup-Saison in zwei Torläufen auf das Podest fahren konnte. Und dies mit Schmerzen, die schon bald der Vergangenheit angehören sollten.















