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Zuletzt aktualisiert: 19.03.2012 um 20:16 UhrKommentare

Das Ziel im Finale war das Ziel

Carmen Thalmann, Matthias Mayer und Max Franz waren mit ihren Saisonen sehr zufrieden. Alle stehen in den Ergebnislisten von Schladming.

Max Franz

Foto © GEPAMax Franz

Sie sprachen es nicht aus. Doch Carmen Thalmann (SV Berg), Matthias Mayer (SC Gerlitzen) und Max Franz (SV Weißbriach) hatten das gleiche Ziel für die Saison 2011/12: das Ziel beim Weltcup-Finale in Schladming zu sehen. Alle drei durften sich von den tausenden Fans bejubeln lassen, scheinen in den Ergebnislisten auf.

Mit zwei Top-fünf- und einem Top-Ten-Resultat in drei Super-G ist Franz der beste Kärntner. "Wenn du im Weltcup dabei bist, wünscht du dir im geheimen immer, dass du beim Finale fährst", verriet der 22-Jährige, "hätte mir zu Saisonbeginn einer gesagt, ich schaffe das ganz locker, ich hätte ihn für verrückt erklärt." Die Auftritte im steirischen Ort taugten ihm: "Es macht Freude, wenn du ins Ziel kommst und dort jubelnd dir Tausende zu." Um das auch bei der WM 2013 erleben zu dürfen, beginnt er gleich mit den Tests der neuen Ski: "Laut Reglement werden die ein bisschen länger rund schmäler sein. Wir müssen nun sauberer fahren, der Zuschauer wird aber keinen Unterschied merken." Bevor er die neuen Latten anschallt, fährt er morgen in der Innerkrems die österreichischen Super-G-Meisterschaften, verteidigt am Samstag, 24. März, seinen österreichischen Titel in der Abfahrt. Zum Ausspannen geht es Ende April entweder an einen schönen Strand oder auf eine Besichtigungstour.

Ausgeschieden

Während Mayer im Super-G-Weltcup mit drei Top-Ten-Plätzen immer in der Spur blieb, verließ er diese im RTL bei den österreichischen Meisterschaften in der Innerkrems. Er schied im zweiten Lauf aus. "Gott sei Dank lief es im Weltcup wie geplant", freute sich der 21-Jährige, der - bezüglich neuer Ski - einer Meinung mit Landsmann Franz ist: "Für den Fan ändert sich nichts." Sein Ziel für 2013 ist klar: "Ich will zur WM." Auch der Afritzer hebt Ende April ab: "Ich fliege surfen nach Indonesien." Mit Relaxen zu Hause wird Slalom-Ass Thalmann ihre Freizeit verbringen. "Vielleicht mache ich einige Tagesausflüge ans Meer." Auf die vergangene Saison blickt sie mit gemischten Gefühlen zurück: "Im Slalom passte es gut, im Riesentorlauf gar nicht." Auch sie war vom Finale in Schladming überwältigt: "Selbst wenn du zehn Sekunden hinten gewesen wärst, dachtest du, du hast gewonnen. So haben uns die Fans gefeiert." Daher gilt auch für die 22-Jährige: "Ich tue alles, um bei der WM 2013 in Schladming dabei sein zu können."

JOSCHI KOPP

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