Schönfelder kämpft um seine Zukunft
Beim Slalom in Kranjska Gora schied Rainer Schönfelder im ersten Lauf aus. Jetzt kämpft er um seine Zukunft auf den Ski-Pisten.

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Mit einem Ausfall beim Slalom in Kranjska Gora beendete Rainer Schönfelder (SC Petzen) die Weltcup-Saison: "Auf diesem Schnee muss ich mich noch zu viel plagen. Da stimmten weder Abstimmung noch persönliches Setup." Vorbei ist der Winter für den ohne ÖSV-Kaderzugehörigkeit fahrenden Bleiburger noch nicht: "Ich will beim Weltcup-Finale in Schladming als Vorläufer dabei sein und bestreite im März noch die österreichischen Meisterschaften in Kleinkirchheim."
Dass der "Petzenbär" noch immer einen Weltcupplatz erhält, liegt an der Krise der ÖSV-Torlauf-Truppe. "Österreich verfügt über neun Weltcup-Startplätze, hat aber nur fünf, sechs Läufer im Team. Daher stehen mir alle Türen offen", berichtete Schönfelder im Ziel. Auch bezüglich seiner sportlichen Zukunft führte der 34-Jährige Gespräche mit der Verbandsführung: "Eine Entscheidung gibt es zwar noch nicht, aber alles ist möglich. Sogar in anderen Disziplinen." Vorerst muss der Wahl-Wiener weiter alle Kosten für Trainer, Betreuer und Vorbereitung selbst bezahlen. "Da ich ein wirtschaftlich denkender Mensch bin, gilt es nun alle Posten zu durchleuchten, im finanziellen Bereich Optimierungen vorzunehmen." Da Rainer "keinen echten Materialvertrag" hat, beginnen nun die Verhandlungen.
Rahmenbedingungen
"Bei den Ausrüsterfirmen sehe ich keine Probleme", ist "Schöni" optimistisch. Auch wenn er ein Karriereende in Abrede stellt, gibt er sich doch vorsichtiger, was die Zukunft betrifft: "Wenn ich meine Rahmenbedingungen nicht so abstecken kann, wie ich es will, beginne ich zu überlegen." Spätestens im Sommer wird es so weit sein, außer der ÖSV holt ihn in den Kader zurück. Wie sagte er: "Alles ist möglich."














