Viel Neues beim Nightrace in Schladming
Besseres Licht, geändertes Verkehrsleitsystem, neue Parkplätze - auf die rund 50.000 Fans warten am Dienstag beim Nightrace in Schladming einige Neuerungen. Die Einsatzkräfte sind gewappnet.

Foto © Christian NeratDie Parkplätze werden vom Schnee befreit
Schladming ist am Dienstag beim "Nightrace" das Zentrum des alpinen Schisports und bis zu 50.000 Besucher werden laut Organisatoren die ansonsten beschauliche Stadt im Ennstal in einen "Hexenkessel" verwandeln. 2012 gibt es dabei Neuerungen beim Verkehrskonzept und bei der Flutlichtanlage. Prominent besetzt ist die Gästeliste: Neben hochrangigen Politikern wie Bundeskanzler Werner Faymann haben sich auch zahlreiche Society-Promis angesagt.
Schon seit Mitte Jänner ist der Zielhang wegen der Präparierung für Schifahrer gesperrt. Bis zu 40 Helfer und vier Pistengeräte machten aus der weißen Pracht eine Rennpiste. "Für Dienstag ist laut Prognosen kälteres Wetter vorhergesagt, so kann die Schneedecke optimal anziehen", meinte Rennleiter Rudi Stocker. Es ist damit zu rechnen, dass die Helfer in den Stunden vor dem Nightrace noch bis zu 20 Zentimeter Neuschnee per Handarbeit aus der Piste schaufeln müssen.
Neu ist beim Nachtslalom 2012 die Flutlichtanlage: "Für die Beleuchtung des Zielhanges hat sich die Lichtstärke von 800 auf 1.400 Lux vertikal erhöht. Die Gesamtsystemleistung wurde von 308 kW auf 954 kW verdreifacht und rund 20 Kilometer Kabel wurden neu verlegt", erklärte Reinfried Prugger von den Planai-Hochwurzen-Bahnen. Hinzu kommt auch das neue Stadion und eine Tiefgarage mit 400 Parkplätzen sowie 10.000 Quadratmeter Fläche direkt neben dem Stadion. Sie wird jedoch beim "Nightrace" nicht für Besucher zur Verfügung stehen.
Rund 200 Beamte im Einsatz
Die erwarteten rund 4.900 Pkw werden am Dienstag erstmals das neue Verkehrsleitsystem, das auch beim Schi-Weltcup-Finale im März und bei der WM 2013 eingesetzt werden soll, testen. Autos aus dem Westen werden über die Ost-Einfahrt, jene aus dem Osten von der B320 in Oberhaus über Lehen und die Untere Klaus auf den neuen WM-Parkplatz geleitet.
"Die Pkw aus Richtung Ost und West werden an den Parkplätzen voneinander getrennt geparkt, sodass die beiden Verkehrsströme nicht aufeinandertreffen", erklärte Gerhard Pitzer von der Polizei Schladming. Rund 200 Beamte, davon 78 im Verkehrsdienst, sollen für eine unkomplizierte An- und Abreise sorgen. Der ÖAMTC empfahl, wegen des erwarteten Schneefalls die Fahrtzeiten entsprechend großzügiger zu kalkulieren.
Promis im Anmarsch
Die bis zu 400 Busse werden erstmals alle über die Ost-Einfahrt zum Parkplatz geleitet. Von den Parkflächen benötigen Besucher noch rund 15 Minuten Gehweg zum Stadion. Ähnlich weit ist es auch für jene Zuschauer, die mit der ÖBB kommen. Sonderzüge aus Wien, Niederösterreich, Graz, Linz und Salzburg sowie Shuttle-Busse im Ennstal wurden eingerichtet.
Mit Sicherheit nicht in einen Stau werden jene Promis geraten, die sich schon für das Charity-Rennen der Sporthilfe am Montagnachmittag angekündigt haben: Dabei sein werden u.a. Michaela Dorfmeister, Andreas Gabalier, Toni Polster, Michael Konsel, Andreas Goldberger, Albert Fortell, Wolfgang Böck, Vera Russwurm und Heather Mills. Als Gäste beim Rennen Dienstagabend werden auch Nadine Beiler, Otto Retzer, Peter Simonischek und Fritz Willingshofer von den Stoakoglern erwartet.
















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