Reich werden die wenigsten
Nur die besten 15 Damen der Welt können vom Schisport leben. Aber alle müssen viel für ihre Gesundheit zahlen.

Foto © GEPAElisabeth Görgl
Knapp über 100 Damen sind im Weltcup engagiert. Bevor sie erstmals auf die Piste dürfen, heißt es für sie viel Geld für eine Lizenz hinlegen. "Alle, die Weltcup fahren wollen, müssen eine Versicherung abschließen. Die kostet bei uns in Österreich zwischen 2000 und 3000 Euro", verriet Andrea Fischbacher. Das reicht aber nicht, um die Rennläuferinnen gegen alle Eventualitäten, wie spezielle Untersuchungen im Ausland, Klinik-Aufenthalte im Ausland, spezielle Rückholaktionen usw. abzudecken.
"Wir zahlen fast alle noch eine Zusatzversicherung, so ferne wir eine Versicherung finden, die uns, ob des Risikos, nimmt. Die schlägt sich wieder mit circa 3000 Euro zu Buche", erklärte Fischbacher. Die Salzburgerin gehört, ob ihres Olympiasieges und ihrer Leistungen, zu jenen, die vom Schisport leben können. Das gelingt nur den 15 Besten der Weltrangliste. Die dürfen sich über lukrative Verträge mit den Schi-, Schuh- und Bindungsfirmen freuen, bekommen von Helm- und Brillen-Austatter Fixums und Prämien, haben meist einen potenten Kopfsponsor (siehe Grafik rechts).
Noch eine Stufe über diesen Frauen stehen derzeit Lindsey Vonn und Maria Höfl-Riesch. Die Deutsche schätzen Experten auf über zwei Millionen Euro pro Jahr, Lindsey auf mehr als drei. Die beiden sowie Anja Pärson müssen nach ihren Karrieren nie mehr arbeiten.
Davon können jene Damen, die auf den Plätzen 16 bis 30 der Weltrangliste liegen nur träumen. "Wenn sie sich ein monatliches Taschengeld erfahren, ist das viel. Für Versicherungen kommen meist die Eltern auf", berichtete ein Firmenvertreter. Wollen die Damen mehr, müssen sie schon am Samstag bei der Abfahrt übers Limit gehen. Das Training, bei dem die Läuferinnen vor dem letzten Sprung abgewunken wurden - zu viel Wind - beherrschte Elisabeth Görgl.














