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Zuletzt aktualisiert: 01.12.2011 um 10:46 UhrKommentare

Erste Duftmarke von Didier Cuche in Beaver Creek

Der Schweizer "Altmeister" war im ersten Abfahrtstraining in Beaver Creek der Schnellste. Hannes Reichelt wurde als bester Österreicher Dritter - und wird von manchen schon als neue Nummer eins im ÖSV-Abfahrtsteam gehandelt.

Dider Cuche

Foto © APADider Cuche

Mit einem Tag und weiteren eineinhalb Stunden Verspätung ist am Mittwoch das erste Training für die Herren-Weltcupabfahrt am kommenden Freitag in Beaver Creek über die Bühne gegangen. Die erste Duftmarke setzte der 37-jährige Schweizer Speed-King Didier Cuche mit Bestzeit in 1:45,54 Min. vor dem Südtiroler Christof Innerhofer (+0,10).

Hannes Reichelt (0,11) war als bester Österreicher Drittschnellster vor Bode Miller (USA) und Landsmann Klaus Kröll. Reichelt zeigte sich überrascht von seiner guten Platzierung, er hatte bis zur letzten Zwischenzeit sogar geführt. "Damit habe ich nicht gerechnet, weil ich in der Kompression noch die Sicherheitslinie gewählt habe", erklärte der Salzburger, der innerhalb des Teams von manchen schon als neue Nummer eins im ÖSV-Abfahrtsteam gehandelt wird.

"Das sehe ich nicht so", erwiderte der 31-jährige Super-G-Vizeweltmeister schmunzelnd. "Ich war im Sommer froh, dass ich mit Kröll, Romed Baumann und Georg Streitberger in der Abfahrt mithalten konnte. Zudem drängen die Jungen nach, das ist eine wirklich geile Truppe", erklärte der technisch hochversierte Rennfahrer aus Altenmarkt, der zur früheren Topform zurückgekehrt ist.

Erstes Training abgesagt

Am Vortag war zum Ärger vieler Fahrer das erste Training trotz perfekten Wetters abgesagt worden, weil im oberen Teil gefährliche Wellen mit Maschinen abgetragen werden mussten. Auch am Dienstag musste im unteren Bereich intensiv gearbeitet werden, was erneut zu Verzögerungen führte.

Obwohl die spektakuläre Raubvogelpiste auch am Dienstag weiter entschärft worden war, gaben sich die Fahrer wie immer begeistert vom perfekten Schneeteppich in Beaver Creek. "Es ist immer wieder geil, hier zu fahren", sagte etwa Georg Streitberger nach Trainings-Platz 13. Kröll war über Platz fünf fast schon "erleichtert", war er doch bei seiner Zielankunft zunächst klar in Führung gegangen.

"Das hat mich doch etwas überrascht, Platz fünf ist am Ende genau das, was zu meiner Leistung passt. Das beweist mir, dass ich noch was zum Nachlegen habe", erklärte der Steirer. Am Donnerstag soll ein weiterer Trainingslauf stattfinden, allerdings waren die Wetteraussichten deutlich ungünstiger.


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