Schladming sucht noch freiwillige Helfer für die WM
Ob als VIP-Betreuer, IT-Experte oder erfahrener Schi-Fahrer, rund 1.100 Volunteers werden in Schladming bei der WM 2013 gebraucht. Bewerbungen sind noch bis Jahresende möglich.

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Mitten drin statt nur dabei - wer diesem Motto für die alpine Schi-WM 2013 in Schladming folgt, der hat noch bis Jahresende Zeit, sich als Volunteer zu bewerben. Rund 1.100 freiwillige Helfer werden die Organisatoren zur Abwicklung der Weltmeisterschaft benötigen. Seit September haben sich zwar schon etwa 1.200 Männer und Frauen gemeldet, aber ob sie alle geeignet sind, müsse erst geprüft werden, erklärte der Volunteer-Verantwortliche Hello Haas.
Für den Organisator sind die Freiwilligen "das Gesicht der WM", denn sie machten den Großteil der arbeitenden Kräfte aus und seien überall präsent. Egal ob im Büro als IT-Fachkraft, auf der Piste als erfahrener Schi-Fahrer oder im VIP-Bereich bei der Betreuung von Promis - die Aufgaben der Truppe sind vielfältig und so kann sich jeder auch für spezielle Bereiche bewerben. Vor allem Handwerker würden gebraucht, da es viel zum Auf- und Abbauen geben werde, meinte Haas im APA-Gespräch.
Zwei Wochen im Einsatz
Die wichtigste Voraussetzung für die Freiwilligen ist Zeit, die sie sich für zumindest zwei Wochen im Februar 2013 nehmen müssen. Zusätzlich haben sie eine Schulung vor der WM zu machen, die von den Organisatoren abgewickelt wird und kostenlos ist. Belohnt werden die Helfer mit ihrer "Dienstkleidung" in passender Größe, die sie behalten dürfen, sowie mit Unterkunft und Verpflegung. Das Mindestalter für die Bewerber liegt bei etwa 16 Jahren. Laut Haas wurden bisher rund 400 Bewerbungen bearbeitet, aber auch wenn sich schon genügend beworben haben, heiße das nicht, das keine Freiwilligen mehr gebraucht werden. Immer wieder würden Leute ausfallen oder der Bedarf an zusätzlichen Kräften gegeben sein.
Bis Ende des Jahres müssen dann aber alle rund 1.100 fixen Volunteers gefunden sein, denn im Jänner wird die passende Kleidung bestellt. Wie Haas meinte, sollte rund ein Drittel der Helferinnen und Helfer schon bei anderen Weltmeisterschaften Erfahrung gesammelt haben. Besonderes Augenmerk wolle man jetzt noch auf Freiwillige aus der Region legen, die den "Hausbrauch" in Schladming kennen.














