"Das war Balsam auf die Wunden"
Die Deutsche Viktoria Rebensburg hat am Sonntag mit dem Sprint-Riesentorlauf in Zwiesel das letzte Weltcup-Rennen vor der WM gewonnen. Kathrin Zettel stand als Dritte endlich wieder auf dem Podest.

Foto © APFederica Brignone und Kathrin Zettel
Die Generalprobe ging erst mit Verspätung über die Bühne. Wind und Nebel in Zwiesel sorgten dafür, dass der letzte Riesentorlauf vor der WM von Samstag auf Sonntag verschoben werden musste. Auch am Renntag mussten sich die Läuferinnen gedulden, noch einmal wurde die Startzeit nach hinten verlegt.
"Das war nicht leicht, sich nach der ganzen Warterei neu einzustellen", sagte Kathrin Zettel. Die 24-Jährige zeigte aber Nervenstärke und fuhr nach Platz fünf im ersten Durchgang im zweiten Lauf noch auf das Podest. "Das war Balsam auf die Wunden", sagte die Niederösterreicherin, die in dieser Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Auch in Zwiesel ging Zettel, die sich bei ihrem Slalom-Einfädler den Schienbeinschützer in die Brust gerammt hatte, mit Schmerzen an den Start. Ihr erster Podestplatz seit Rang zwei beim Weltcup-Finale 2010 in Garmisch-Partenkirchen war gleichzeitig der erste Riesentorlauf-Podestplatz für die ÖSV-Damen in dieser Saison. Pech hatte Elisabeth Görgl. Die 29-Jährige landete bereits zum dritten Mal auf Platz vier. Apropos Platz vier: Andrea Fischbacher bestätigte als Sechste ihren WM-Startplatz. Welche Läuferin das ÖSV-Quartett im Riesentorlauf von Garmisch-Partenkirchen vervollständigen wird, ist allerdings nach wie vor fraglich.
Rebensburg fix
Viktoria Rebensburg dagegen steht bei der Heim-WM fix am Start. Nach ihrem Erfolg im Auftakt-Riesentorlauf von Aspen fuhr die Deutsche bereits zum zweiten Mal in diesem Winter zum Sieg. "Es war nicht einfach heute, aber ich wollte einfach Spaß haben", erklärte die 21-jährige Olympiasiegerin im Ziel.















