Pechsträhne: WM-Aus für Marcel Hirscher
Marcel Hirscher hat sich am Sonntag bei einem Sturz in Hinterstoder eine Verletzung im linken Knöchel zugezogen. Laut Untersuchung brach er sich das Kahnbein und fällt für den Rest der Saison aus.

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Marcel Hirscher setzte sich in den Schnee, das Gesicht schmerzverzerrt, die Hand am linken Schischuh. Schnell sei der Schmerz gekommen und intensiv, sagte er später. Da noch in der Hoffnung, das alles gut ausgehen werde, er bei der WM dabei sein könne. Eine Hoffnung, die nicht erfüllt wurde. Der 21-Jährige wird in Garmisch-Partenkirchen nicht am Start sein. Denn die genaue Untersuchung im Krankenhaus zeigte einen Kahnbeinbruch im linken Fuß. Prognostizierte Pause: sechs bis acht Wochen, erst am Donnerstag wird entschieden, ob sich der Salzburger nicht auch einer Operation unterziehen muss. Die WM sieht Hirscher am Fernseher.
Just in der Phase, in der sich das österreichische Team zu erfangen schien, die Schocks der Un- bzw. Ausfälle von Hans Grugger, Mario Scheiber und Georg Streitberger weggesteckt zu haben schien, kam der nächste Tiefschlag. Einer, der den süßen Geschmack der zwei Siege in Hinterstoder im Abgang bitter werden ließ.
Zeit zum Verdauen
Während das österreichische Herren-Team an Ausfälle - leider - schon gewöhnt ist, ist die Verletzungspause für Marcel Hirscher eine völlig neue Erfahrung. "Eine, mit der er lernen muss, umzugehen", wie Trainer Christian Höflehner feststellte. Und seinen Schützling zunächst einmal in Ruhe ließ. "Ich habe ihm eine SMS geschickt, selbst noch gar nicht mit ihm geredet. Ich denke, er braucht Zeit, um das alles für sich zu verdauen."
Schmerzen bereitet Hirscher aber mit Sicherheit nicht nur der Bruch des Kahnbeins. Denn die Form schien vor der WM zu stimmen, zum Zeitpunkt des Ausfalls war Hirscher Schnellster. Dann aber wurde er Opfer eines Lochs in der Piste, das ihn wohl in ein Loch stieß.














