Cuche stellte mit 4. Kitz-Sieg Klammer-Rekord ein

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Didier Cuche hat sich am Samstag in Kitzbühel bei den Österreichern für den knapp verpassten Wengen-Triumph revanchiert. Der 36-Jährige verlängerte die Serie der Schweizer in der Abfahrt von Kitzbühel auf vier Erfolge en suite, er setzte sich vor dem US-Amerikaner Bode Miller (+0,98 Sekunden) und dem Franzosen Adrien Theaux (1,18) durch. Mario Scheiber wurde als Vierter (1,36) bester Österreicher.
Cuche zog mit Franz Klammer gleich, der bisher den Rekord von vier Abfahrtssiegen auf der Streif allein gehalten hatte. "Es ist ein Traum, ihm zuzuschauen. Eine Klasse für sich", lobte Österreichs Skilegende. Für Cuche war es der insgesamt fünfte Sieg in Kitzbühel, im Vorjahr hatte er auch den Super-G gewonnen. Der am 16. August 1974 Geborene avancierte zum ältesten Sieger einer Abfahrt und eines Weltcuprennens überhaupt. In Kitzbühel hat Cuche nun innerhalb von drei Jahren (vier Auflagen) drei Abfahrten für sich entschieden: 2008, 2010 und 2011. 2009 sprang sein Landsmann Didier Defago ein.
Cuche bot eine sensationelle Leistung. Speziell die Mausefalle - bei der Landung des Sprunges war am Donnerstag Hans Grugger im Training so schwer gestürzt - hatte er perfekt im Griff.
Scheiber war ein "sehr zufriedener" Vierter, dasselbe Resultat hatte er auch im Vorjahr erreicht. Der 2006 letzte österreichische Streif-Gewinner, Michael Walchhofer, blieb bei einem Sturz unverletzt. Für den Salzburger war es das letzte Antreten in Kitz, er wird am Saisonende seine Karriere beenden. Klaus Kröll, Baumann und Georg Streitberger klassierten sich am Samstag auf den Plätzen 9, 10 und 11.
Mehrere Stürze sorgten immer wieder für Schrecksekunden. Am schlimmsten erwischte es den Südtiroler Siegmar Klotz, der nach einem harten Aufprall in der Mausefalle und dem Schlittern ins Netz per Helikopter geborgen wurde. Laut ersten, näheren Informationen erlitt er eine leichte Gehirnerschütterung, eine leichte Nackenprellung und einen Bruch im linken Handgelenk.














