Assinger: "Befinden uns in Schockstarre"
"Wir sind alle in einer Schockstarre und hoffen das Beste für den Hansi Grugger, dass er die Operation gut überstanden hat und sich wieder erholt." Das sagte Armin Assinger, der frühere Schirennläufer.

Foto © APAArmin Assinger ist geschockt
Grugger war bei der Landung nach dem Mausefallen-Sprung schwer gestürzt, hatte ein Schädelhirntrauma und Brustverletzungen erlitten und liegt nach einer fünfstündigen Notoperation auf der Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck. "Erst wenn sich da eine positive Tendenz abzeichnet, sollten wir über andere Dinge diskutieren", sagte Assinger angesprochen auf das Thema Sicherheit und Gefährlichkeit der Streif.
"Sowas kann immer passieren"
"Solche Stürze werden sich nie verhindern lassen, und man darf jetzt auch nicht mit der Analyse übers Knie brechen. Mir müssen festhalten, dass es für den Sport ausgebildete und trainierte Athleten sind. Sie arbeiten acht Monate darauf hin und sind auf alle Eventualitäten geschult. Aber keiner ist vor Fehlern gefeit", meinte Assinger.
Dazu, dass ein paar Rennläufer nach dem Grugger-Unfall von Angst während ihrer Trainingsfahrt sprachen, sagte Assinger: "Zum Spitzensport gehört Angst dazu. Der eine akzeptiert Angst, der andere schiebt sie auf die Seite." Schlussendlich wisse jeder genau, auf was er sich einlasse, wenn er am Start stehe.














