Blutgerinnsel im Hirn - Abfahrer in Uni-Klinik
Die am Dienstag im Abschlusstraining für Bormio schwer gestürzten Schifahrer Louis-Pierre Helie (Kanada) und Marco Sullivan (USA) sind am Mittwoch in die Innsbrucker Universitätsklinik geflogen worden.

Foto © GEPALouis-Pierre Helie
Beide haben durch ihre Stürze kleine Blutgerinnsel im Gehirn erlitten. Helie und Sullivan befinden sich aber laut Auskunft der Mediziner in stabilem Zustand und sind ansprechbar.
"Es besteht keine Lebensgefahr. Es muss nun beobachtet werden, wie sich der Druck im Gehirn verändert", erklärte ein Sprecher des kanadischen Teams zum Zustand von Helie, der am 1. Jänner 25 Jahre alt wird. "Sie scherzen schon wieder miteinander."
Crash
Helie, der nach seinem Crash bewusstlos auf der eisigen Stelvio-Piste liegengeblieben war, hatte am Dienstag per Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden müssen. Der 30-jährige US-Amerikaner Sullivan war hingegen nach seinem Sturz noch selbst ins Ziel gefahren, dann aber ebenfalls zunächst ins Krankenhaus in Sondalo gebracht worden.














