Hat Zurbriggen in Kanada ein Zimmermädchen belästigt?
Der Grund für den Rauswurf soll folgender gewesen sein: Zurbriggen soll einem Zimmermädchen gegenüber aufdringlich geworden sein und sich der Frau "in entblößtem Zustand" genähert haben.

Foto © APASilvan Zurbriggen
Der Wirbel um den Rausschmiss aus dem Mannschaftshotel in Lake Louise hat Silvan Zurbriggen über die Weihnachtstage eingeholt. Der Schweizer reagierte via Anwalt auf einen Bericht in der Zeitung "Sonntag", wonach ihn der Hoteldirektor selbst aus dem "Fairmont Chateau" geworfen hätte.
Im Vorfeld der Weltcup-Rennen in Lake Louise am 27. und 28. November sei es nicht wie kolportiert der eidgenössische Cheftrainer Martin Rufener gewesen, der Zurbriggen die weitere Unterkunft verweigert habe. Der Grund für den Rauswurf soll laut "Sonntag" folgender gewesen sein: Zurbriggen soll einem Zimmermädchen gegenüber aufdringlich geworden sein und sich der Frau "in entblößtem Zustand" genähert haben. Im Communique von Zurbriggens Anwalt Bernhard Christen, der einst auch für Tennis-Superstar Roger Federer tätig war, heißt es dazu: "Alle in den Medien verbreiteten Mutmaßungen entbehren jeder Grundlage." Gegen Zurbriggen lägen derzeit keinerlei Anzeigen vor.
Zurbriggen selbst wird in der Aussendung wie folgt zitiert: "Martin Rufener hat mich darüber informiert, dass ich auf Geheiß der Hoteldirektion das Mannschaftshotel verlassen müsse. Eine Hotelangestellte habe sich über mich bei der Hoteldirektion beschwert. Falls sie sich durch mein Verhalten oder Äußerungen belästigt fühlte, so tut es mir leid; ich war mir jedoch zu keiner Zeit einer Zuwiderhandlung bewusst."
Zurbriggen ist in der Weltcup-Abfahrt am Mittwoch in Bormio wieder im sportlichen Einsatz und hatte zuletzt in Gröden die Abfahrt gewonnen. Das erste Training geht am Montag (ab 11.45 Uhr) in Szene.














