Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
25. Mai 2013 08:21 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Sport » Ski » Ski Alpin
Die Steiermark stellt 41 Kader-Athleten Steirer Johannes Kröll holt Titel vor Franz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ski Alpin Nächster Artikel Die Steiermark stellt 41 Kader-Athleten Steirer Johannes Kröll holt Titel vor Franz
Zuletzt aktualisiert: 06.12.2010 um 10:10 UhrKommentare

Weltcup ist spannend wie nie zuvor

Es zeichnen sich zwei Trends ab. Bei den Damen will Riesch die Regentschaft von Vonn brechen, bei den Herren ist der Kampf um die große Kugel so offen wie schon lange nicht.

Die Freundinnen: Vonn und Riesch

Foto © GEPADie Freundinnen: Vonn und Riesch

Die Wiedergeburt der ÖSV-Speedmannschaft, pfeifende Rennanzüge, ein Maulkorberlass und am Ende das sensationellste Comeback seit jenem von Hermann Maier - die noch junge Alpin-Weltcpsaison hat in den ersten Wochen spannende Rennen, aber neben Top-TV-Quoten auch ein buntes Potpourri an Außergewöhnlichem geliefert. Nach der Nordamerika-Tournee zeichnen sich zwei Trends ab. Bei den Damen will Maria Riesch endlich die Regentschaft von Lindsey Vonn brechen, bei den Herren ist der Kampf um die große Kugel so offen wie schon lange nicht.

Das liegt weniger an der überraschenden Gesamtführung des österreichischen Speed-Spezialisten Mario Scheiber. Hatte sich aber im Vorjahr ein früher Trend in Richtung Carlo Janka abgezeichet, ist bisher keiner der Kugel-Favorits rund um Janka, Aksel Svindal, Ivica Kostelic oder "Oldboy" Didier Cuche besonders in Erscheinung getreten. Benjamin Raich hatte sogar doppeltes Pech. Nachdem er alle bisherigen Speedbewerbe bestritten hatte, wurden beim Technikspezialisten aus Tirol - zuletzt viermal in Folge Zweiter im Gesamtweltcup - wieder die alten Rückenprobleme akut. Ob der im Weltcup nur auf Platz 19 liegende Raich nach dem erzwungenen Verzicht auf den Riesentorlauf in Beaver Creek schon kommendes Wochenende bei den nächsten Europa-Rennen in Val d'Isere (Riesentorlauf und Slalom) wieder starten wird, war ebenso ungewiss wie das dortige Antreten von Daniel Albrecht.

Rätselraten um das angebliche Materialgeheimnis

Der Schweizer sorgte zum Ausklang der Nordamerika-Rennen mit seinem ersten Weltcupstart seit dem schweren Koma-Sturz 22 Monate davor in Kitzbühel für ein geradezu sensationelles Comeback. Als 21. im Riesentorlauf von Beaver Creek fuhr er auf Anhieb wieder in die Punkte, das war seinerzeit nicht einmal Maier in Adelboden gelungen . Mit Sicherheit weitergehen wird in Europa das Rätselraten um das angebliche Materialgeheimnis der ÖSV-Abfahrer. Dass man auch diesbezüglich aufgeholt hat, bestritt selbst der neue ÖSV-Herrenchef Mathias Berthold nicht. Aber wie in der Formel 1 wird es nun an der Aufmerksam der Konkurrenten liegen, das Geheimnis zu lüften. "Wir stehen insgesamt ganz gut da im Verhältnis zur Weltspitze", registrierte Berthold zufrieden, dass seine Mannschaft nicht nur zwei Speed-Siege, sondern in jedem der vier Nordamerika-Rennen Podestplätze geholt hatte.

"Wir dürfen aber nicht lockerlassen", forderte Berthold, der viel frischen Schwung ins Team gebracht hat. "Die Stimmung ist jetzt eine ganz andere. Jeder zählt wieder gleich viel, das ist vor allem für die Läufer aus der zweiten Reihe ein angenehmes Gefühl", beschrieb es etwa Stephan Görgl. Die von Absagen bisher verschont gebliebenen Alpin-Damen halten nach den Nordamerika-Rennen bei bereits sieben Rennen, Riesch führt mit 514 Punkten relativ klar vor Busenfreundin Vonn (345). Das Dauer-Duell wird im WM-Winter noch mehr auf Augenhöhe ausgetragen, weil nun auch Riesch einen männlichen Dauerbegleiter hat. Dass ihr Verlobter Marcus Höfl am gleichen Tag Geburtstag hat wie Vonns Ehemann Thomas, passt ins Bild.

Vonn hat zwar gegenüber Riesch derzeit das Nachsehen, aber mit ihrem ersten Saisonsieg im Super-G auch das verhindert, was ihr selbst im Vorjahr Elisabeth Görgl vermasselt hatte. Den "Hattrick" für Riesch in Lake Louise. Görgl beendete in Kanada zwar eine lange Podestlosigkeit der ÖSV-Abfahrts-Damen, aber auch die Steirerin bangt wegen ihrer dort erlittenen Knieverletzung um die nähere Zukunft. Dafür hat sich bei Anna Fenninger (21) die Konzentration auf die Speedbewerbe ausgezahlt. Als "sensationell" bezeichnet Cheftrainer Herbert Mandl die Plätze 5, 9 und 4 der einstigen Allrounderin aus Salzburg, die derzeit sogar Olympiasiegerin Andrea Fischbacher den Rang etwas abgelaufen hat. "Insgesamt ist im Speedbereich ein klarer Aufwärtstrend da", freute sich Mandl auf dem Heimweg von Lake Louise.

Für die Damen geht es nach den fünf Nordamerika-Rennen am kommenden Wochenende mit Super-G und Riesentorlauf in St. Moritz weiter und dort könnte auch Kathrin Zettel wieder dabei sein. Die an Hüftproblemen leidende Niederösterreicherin hat nach ihrer wochenlangen Auszeit mit Mandls Bruder Ewald am Hochkar trainiert und soll nun in Jerzens auch die unmittelbare Vorbereitung mit der Mannschaft auf St. Moritz mitmachen.


Grafik

Grafik © APA

Grafik vergrößernWeltcuptermine bis Jahresende Grafik © APA

Ski-Alpin-Live-Ticker

Foto: GEPA

Wer ist wie schnell? Mit unserem Ski-Alpin-Live-Ticker sind Sie bei jedem Skirennen hautnah und live dabei!

 

Ski-Blog

Ski-Blog der Kleinen Zeitung

Kuriositäten, Hintergründe & Co.: Die Kleine Zeitung-Sportredakteure blickten auch heuer hinter die Kulissen des Ski-Weltcups.

Die Ski-WM in Schladming

Montage APA / GEPA

Von Ted Ligetys Gold-Hattrick über Party-Mottos a la "Huschi Wuschi mit der Uschi" bis zu Marcels Hirschers Slalom-Titel - der ultimative Rückblick.

Die besten Fotos

Die besten Videos

 


Der Ski-Weltcup im Bild

Ein Ski-Fest für Marcel Hirscher 

Ein Ski-Fest für Marcel Hirscher

 

Ski-Weltcup-Kalender 2012/2013

 

Ski Alpin: Weltcup-Wertungen

 

KLEINE.tv

Fünf E-Taxis für Klagenfurt

Sie sind leise, sportlich, unkompliziert und stinken nicht - die fünf Ni...Noch nicht bewertet

 

Sicher durch den Winter

Franz Klammer hilft mit guten Tipps, damit Sie sicher durch den Winter kommen. Videos inklusive!

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang