Elisabeth Görgl lässt Super-G wegen Schmerzen aus
Elisabeth Görgl lässt beim alpinen Schiweltcup in Lake Louise (Kanada) den Super-G am Sonntag aus.

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Der Österreichische Schiverband ist am Sonntag zum Abschluss der alpinen Überseerennen nicht von Glück verfolgt gewesen. Bei den Herren in Beaver Creek (USA) musste Mitfavorit Benjamin Raich wegen Rückenschmerzen für den Riesentorlauf w.o. geben, beim Super-G der Damen in Lake Louise (Kanada) Vorjahressiegerin Elisabeth Görgl. Die Steirerin hatte sich in der Abfahrt am Samstag eine Innenband-Verletzung in linken Knie zugezogen.
Nach den Rängen drei und fünf in den beiden Abfahrten in Lake Louise bliebt Görgl der Angriff auf einen weiteren Podestplatz im Super-G verwehrt. "Es zwickt innen im linken Knie im Innenband ein bisschen. Ich kann normal Druck geben beim Freifahren, ich glaube nicht, dass es schlimm ist. Aber um 100 Prozent Rennen zu fahren, ist es zu riskant", erzählte Görgl und verwies auf die noch lange Saison. Sie werde nun Therapie machen, um "vielleicht nächste Woche schon wieder 100 Prozent fit fahren" zu können.
Zerrung?
Die Erstdiagnose ergab eine Zerrung, Görgl wollte aber auf Nummer sicher gehen. "Man weiß nicht, ob auch ein bisschen was eingerissen ist. Ich glaube, dass es nicht so tragisch ist, es schaut heute schon besser aus als gestern. Ich bin zuversichtlich, dass ich das bald wieder im Griff habe." Nach der Rückkehr in Österreich wird sie sich einer MRI-Untersuchung unterziehen, um Gewissheit zu bekommen.
Das Missgeschick passierte Görgl am Samstag im flachen Teil, einen Sturz konnte sie gerade noch vermeiden. Doch schon da habe sie den "unangenehmen Schmerz" gespürt. Dass sie nicht zum Rennen antreten konnte, schmerzte aber freilich noch mehr. "Die Form passt sehr gut, das möchte ich bald wieder zeigen", tröstete sich die Rennläuferin, die die Besichtigung noch mitgemacht hatte, ehe sie eine Vernunftsentscheidung traf.














