Die Flops des Winters 2009/10
Die Flops des am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen zu Ende gegangenen alpinen Schi-Winters 2009/10:

Foto © GEPAKatastrophen-Saison für Matt
Mario Matt:
Der Olympia-Winter war für Mario Matt ein komplettes
Streichresultat. Der Tiroler kam nur zweimal in die Weltcup-Ränge:
Rang acht in Zagreb, Platz zehn in Kitzbühel. Das war im starken
ÖSV-Slalom-Team deutlich zu wenig, der zweifache Slalom-Weltmeister
musste Olympia daheim vor dem Fernseher verfolgen.
Michael Walchhofer:
"Mr. Downhill" Michael Walchhofer fuhr in dieser
Saison an all seinen großen Zielen vorbei. Der Salzburger blieb ohne
Olympia-Medaille und Weltcup-Abfahrtssieg. Stark war Walchhofer
lediglich im Super-G, die kleine Kristallkugel schnappte ihm aber im
letzten Moment Erik Guay (CAN) weg. Das schreit nach
Wiedergutmachung, und die will Walchhofer im kommenden Winter, die
Fortsetzung seiner Karriere ist so gut wie fix.
Österreichs Abfahrer:
Die einst so stolze Abfahrtsnation Österreich
hat im vergangenen Winter keinen einzigen Sieg gefeiert. Während die
Herren zumindest zwei zweite und zwei dritte Plätze errangen, blieben
die Damen zum ersten Mal in der Weltcup-Geschichte komplett ohne
Podestplatz. Die Ehre gerettet hat Elisabeth Görgl mit
Olympia-Bronze.
Deutsche Herren:
Im krassen Gegensatz zu den Damen befinden sich die
deutschen Herren ein Jahr vor der Heim-WM 2011 in
Garmisch-Partenkirchen im Niemandsland. Mit einer Ausnahme, und die
heißt Felix Neureuther. Bezeichnend für die Misere im Speed-Bereich
ist die Tatsache, dass Strodl und Keppler beim Weltcup-Finale nur als
Vorläufer an den Start gehen durften.
Verletzungen:
Auch diese Saison war von zahlreichen Verletzungen
geprägt. Die prominentesten Langzeit-Verletzten im Olympia-Winter
waren Nicole Hosp (Kreuzbandriss), Rainer Schönfelder
(Meniskuseinriss), Lara Gut (Hüftluxation), John Kucera (Schien- und
Wadenbeinbruch) und Jean-Baptiste Grange (Kreuzbandriss).
















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