Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 06:22 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Sport » Ski » Ski Alpin
Der neue Chef lässt Matt & Co. im Ötztal schwitzen Gstrein fühlt sich "von Tag zu Tag besser" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ski Alpin Nächster Artikel Der neue Chef lässt Matt & Co. im Ötztal schwitzen Gstrein fühlt sich "von Tag zu Tag besser"
Zuletzt aktualisiert: 20.02.2010 um 20:46 UhrKommentare

Olympiasiegerin Fischbacher im Porträt

Als Vierjährige bekam sie ihre ersten Schi, nun ist sie Olympiasiegerin im Super-G. Für "Fischi" ist es die zweite Medaille bei einem Großereignis in ihrer Paradedisziplin.

Andrea Fischbacher

Foto © APAAndrea Fischbacher

Andrea Fischbacher hat am Samstag mit ihrem Triumph im Olympia-Super-G von Whistler ihre zweite Medaille bei einem Großereignis gewonnen. In der Abfahrt hatte die 24-jährige Salzburgerin eine Medaille nur um 3/100 Sekunden verpasst, sich damit auf der "Franz's" aber auch in ihrer Paradedisziplin für den Favoritenkreis empfohlen. Die WM-Bronzemedaillengewinnerin von Val d'Isere 2009 war im Saisonverlauf im Super-G immer stärker geworden, was sich in den Weltcup-Ergebnissen mit den Plätzen 14, 9, 5, 5, 2 widerspiegelte. Die Krönung folgte nun mit ihrer überlegenen Triumphfahrt in Kanada.

Ehrgeizig ist sie von frühester Kindheit an. Als sie zu Weihnachten 1989 als Vierjährige ihre ersten Schi geschenkt bekam, drehte Fischbacher damit im Fitness-Raum des Elternhauses gleich ein paar Runden um den Tischtennistisch, und am Christtag ging sie mit dem Papa erstmals auf die Piste. Ein Jahr später folgte das erste Rennen, das sie gewann, und im darauffolgenden Winter stieg sie bereits ins Kadertraining beim Schiclub Eben, dem sie immer noch angehört, ein. Nach der Schihauptschule in Bad Gastein wechselte sie in jene in Schladming und anschließend in die Schihandelsschule.

Erster großer Sieg 2004

Den ersten großen Sieg landete Fischbacher am 12. Februar 2004 bei der Junioren-WM in Marburg, als sie den Super-G ex aequo mit der Italienerin Nadia Fanchini gewann, als Zweite in der Europacup-Super-G-Wertung eroberte sie sich einen Startplatz im Weltcup und im ÖSV-A-Kader. Im Jahr darauf gelang ihr die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Junioren-WM in Bardonecchia, zudem holte sie sich den Gesamtsieg im Europacup und wieder Platz zwei in der Super-G-Spezialwertung.

Sie ist die Großcousine von Hermann Maier, und wie beim zurückgetretenen Alpin-Superstar ist auch bei Andrea Fischbacher immer schon ein besonderes Talent für den Super-G zu erkennen gewesen. "Mir taugt er irrsinnig gut, man hat nur eine Besichtigung und dann muss es passen. Du bekommst keine zweite Chance, das ist eine richtige Herausforderung. Ich kann gewisse Passagen sehr gut einschätzen und mich auf mein Gefühl verlassen. Ab und zu muss man ein Risiko eingehen, sonst wird man nicht schnell", hatte sie nach dem WM-Medaillengewinn erläutert.

Leben für den Sport

Andrea Fischbacher, die am 11. März 2004 in Sestriere im Weltcup debütierte (Ausfall im Super-G) musste auf ihren ersten Weltcupsieg bis zum 10. Februar 2008 warten, ehe sie im Super-G von Sestriere (ITA) zuschlug, am 28. Februar 2009 folgte in Bansko auch ein erster Platz in der Abfahrt. Sie hat weitere sieben Stockerlplätze zu Buche stehen, fünf im Super-G sowie je einen in Riesentorlauf und Abfahrt. 2006 bei Olympia war sie 13., 2007 bei der WM in Aare kam sie nicht zum Zug, 2009 gab es neben Super-G-Bronze noch Rang sieben in der Abfahrt.

Auch im Privatleben liebt es die "Fischi" gerufene Zeitsoldatin sportlich, so zählen Radfahren, Fußball, Volleyball spielen und Motorrad fahren zu ihren großen Hobbys.

Birgit Egarter/APA

Ski-Alpin-Live-Ticker

Foto: GEPA

Wer ist wie schnell? Mit unserem Ski-Alpin-Live-Ticker sind Sie bei jedem Skirennen hautnah und live dabei!

 

Ski-Blog

Ski-Blog der Kleinen Zeitung

Kuriositäten, Hintergründe & Co.: Die Kleine Zeitung-Sportredakteure blickten auch heuer hinter die Kulissen des Ski-Weltcups.

Die Ski-WM in Schladming

Montage APA / GEPA

Von Ted Ligetys Gold-Hattrick über Party-Mottos a la "Huschi Wuschi mit der Uschi" bis zu Marcels Hirschers Slalom-Titel - der ultimative Rückblick.

Die besten Fotos

Die besten Videos

 


Der Ski-Weltcup im Bild

Skistar Marcel Hirscher in Action 

Skistar Marcel Hirscher in Action

 

Ski-Weltcup-Kalender 2012/2013

 

Ski Alpin: Weltcup-Wertungen

 

KLEINE.tv

Fünf E-Taxis für Klagenfurt

Sie sind leise, sportlich, unkompliziert und stinken nicht - die fünf Ni...Noch nicht bewertet

 

Sicher durch den Winter

Franz Klammer hilft mit guten Tipps, damit Sie sicher durch den Winter kommen. Videos inklusive!

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang