Auch "VIP-Direktor" Weirather für Kitzbühel bereit
Während die Speed-Herren in Wengen für die 70. Hahnenkammrennen kommende Woche in Kitzbühel "vorglühen", gehen auch die Vorbereitungen für den VIP-Event des Jahres in die letzte Phase.

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"Wir sind ebenfalls gerüstet, alles läuft nach Plan", berichtete WWP-Chef Harti Werather, in dessen Zelt sich bekanntlich alljährlich "wirkliche Prominenz" anlässlich der Hahnenkammrennen versammelt. Weirather verriet schon vergangene Woche, dass man diesmal auch mit einem "wirklichen Superstargast" aufwarten werde. Namen wollte oder durfte er da aber noch keine nennen, "es soll ja eine Überraschung werden."
Indes verdichten sich die Anzeichen, dass neben den "üblichen Verdächtigen" aus Gesellschaft und Sport - selbst Hermann Maier hat sich neben den Formel-1-Assen angesagt - auch Paris Hilton in die Gamsstadt kommen soll. Das US-Partygirl soll einen neuen Drink aus der Rich-Kollektion präsentieren, bestätigte Günther Aloys der APA, dessen Werbeauftritt aber nur "eine Nebenrolle" spiele. Wenn die Finanzierung vonseiten des Hauptveranstalters gegeben sei, werde sich Paris Hilton von Donnerstag bis Sonntag für unterschiedliche Termine hier aufhalten.
Aber selbst der ehemalige Spitzenrennläufer Weirather betont, dass ein Großteil seiner Top-Prominenz nicht kommt um "gesehen" zu werden, sondern um die Schistars zu "sehen", ja sogar zu bewundern. "Ab einer gewissen Prominenz sind die Leute ohnehin eher froh, wenn man sie während der Kitz-Woche nicht sieht. Sie kommen, um das Rennen zu sehen und mitzuerleben, welche außerordentlichen Leistungen hier beim Kampf Mensch gegen den Berg erbracht werden", so Weirather. Der mit der früheren Rennläuferin Hanni Wenzel aus Liechtenstein verheiratetet Abfahrts-Weltmeister von 1982 kann seine Gästen bestens erklären, was auf der berühmt-berüchtigten Streif-Abfahrt abgeht. Und es ist Weirather offenbar ein Anliegen, dass die Schifahrer die wirklichen Stars in Kitz sind und auch bleiben.
"Sportlich ist es für jeden Rennfahrer die größte Herausforderung, oben zu stehen und die Streif zu bezwingen. Das ist das Größte", betonte der Tiroler. "Wir versuchen, das ganze hier auch gesellschaftlich ein bisserl aufzuwerten, damit der Sport und das Gesellschaftliche gleichwertig sind", schmeichelte Weirather.














